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Radio Hamburg

Max und Moritz diese beiden...

Google Doodle zum 180. Geburtstag von Wilhelm Busch

Hamburg, 15.04.2012
Google Doodle 180. Geburtstag Wilhelm Busch

Google widmet am 15.04.2012 dem 180. Geburtstag von Wilhelm Busch ein Google Doodle.

Vor 180. Jahren wurde Wilhelm Busch geboren. Zum Geburtstag gibt's ein Google Doodle und eine Erinnerung an Max und Moritz.

Max und Moritz, gar nicht träge, 

Sägen heimlich mit der Säge, 

Ritzeratze! voller Tücke, 

In die Brücke eine Lücke. - 

Als nun diese Tat vorbei, Hört man plötzlich ein Geschrei:...

Er ist einer und vielleicht auch der einflussreichste humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Wilhelm Busch. Welches Kind wächst nicht mit den Geschichten und Lehrstücken über Max und Moritz, dem Daumenlutscher oder Hans-Guck-in-die-Luft auf. Weltweit wird am Sonntag (15.04.2012) der 180. Geburtstag von Wilhelm Busch gefeiert - Google widmet dem Zeichner, Dichter und Humoristen ein Google Doodle. Bereits am Samstag gab es dieses "Gekritzel" (das bedeutet Doodle übersetzt) für den  französischen Foto-Pionier Robert Doisneau.

Wilhelm Busch als Pionier des Comics

Seine Zeichnungen von Lehrer Hempel, Witwe Bolte oder den Streichespielern Max und Moritz sind legendär. Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl (im Schaumburger Land/Niedersachsen) geboren und gilt heute als Vorreiter und Erfinder des Comics.

Redewendungen Wilhelm Buschs haben sich in unserem Sprachschatz verewigt

Zu Buschs bekanntesten Werken zählen die Bildergeschichten Max und Moritz, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe und die Knopp-Trilogie. Viele seiner Zweizeiler wie „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“ sind zu festen Redewendungen in unserem Sprach-Alltag geworden.

Buschs beruflicher Werdegang

Unglaublich, aber wahr - Wilhelm Busch schlug nicht von Anfang an zum Beispiel ein Sprachenstudium ein oder ließ sich in künstlerischen Fächern ausbilden. Nein, im September 1847 begann er ein Maschinenbaustudium am Polytechnikum Hannover, offenbar auf Wunsch seins Vaters. Später konnte er sich (mit Hilfe seiner Mutter) aber durchsetzen und schrieb sich in der Kunstakademie Düsseldorf ein. Später setzte er das Kunststudium in Antwerpen Kunststudium an der Académie Royale des Beaux-Arts fort. In Antwerpen sah er sich erstmals Gemälde von Peter Paul Rubens, Adriaen Brouwer, David Teniers und Frans Hals an und entdeckte seine Liebe für die Malerei. Daraus entwickelte er in den weiteren Jahren seine charakteristischen Zeichnungen und Skizzen zu seinen Geschichten.

Am 9. Januar 1908 verstarb Wilhelm Busch in Mechtshausen, im Harz. Busch blieb unverheiratet und hatte keine Kinder.

Was ist ein Google Doodle?

Seit dem Jahr 2000 ändert Google sein Logo zu besonderen Anlässen wie dem Tag der Erde oder, wie jetzt, zum 180. Geburtstag von Wilhelm Busch. Zusätzlich sind diese Logos, die auch Google-Doodle (zu Deutsch: Gekritzel) genannt werden, mit einer themenverwandten Suchanfrage verlinkt. Klickt man zum Beispiel auf das aktuelle Wilhelm Busch-Doodle, stellt Google automatisch eine Suchanfrage zu Wilhelm Busch und gibt die Antworten dazu aus.

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