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Radio Hamburg

Neue YouTube-Funktion

Gesichter in Videos verpixeln

Hamburg, 19.07.2012
Face Blurring Youtube Gesichter verpixeln

Die neue Funktion soll vor allem dazu dienen, Videos von Protesten online zu stellen, ohne die Teilnehmer zu gefährden.

Mit Face Blurring bietet YouTube eine neue Einstellung, mit der sich Gesichter in Videos nachträglich unkenntlich machen lassen.

Pro Minute laden Nutzer aus der ganzen Welt 72 Stunden Videomaterial bei YouTube hoch. Anonym bleibt hierbei keiner. Videos von Konzerten, aus Überwachungskameras und aktuelle Nachrichten - auf fast jedem Video sind Menschen zu sehen. Mutterkonzern Google reagiert jetzt auf Kritik von Datenschützern und kündigte am Mittwoch (18.07.) im offiziellen YouTube Blog eine neue Funktion an.

Funktion noch nicht ausgereift

Schon länger ist es möglich, bei YouTube hochgeladene Videos nachzubearbeiten, aufzuhellen oder eine unruhige Kameraführung nachzujustieren. Mit der neuen Option "Face Blurring“ werden Gesichter automatisch erkannt und dann im Clip verpixelt und dadurch unkenntlich machen. Im Blog-Eintrag warnt Youtube-Managerin Amanda Conway davor, dass die Funktion noch nicht ganz ausgereift sei.

Abhängig von Einstellung, Licht und der Qualität des Videos würden manchmal nicht alle Gesichter erkannt. Auch fehlt bisher die Einstellung, um nur einzelne Gesichter zu verpixeln.

So machen Sie Gesichter unkenntlich

Wenn Sie ein Video mit Ihrem YouTube-Account hochgeladen haben, können Sie es nachbearbeiten. Dafür klicken Sie oben rechts auf ihren Account-Button und wählen den zweiten Punkt "Video-Manager“. Jetzt werden alle Ihre hochgeladenen Videos in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Klicken Sie bei dem Clip, den Sie bearbeiten möchten, auf "Bearbeiten“.

Unter dem YouTube-Logo erscheint eine graue Leiste, hier gehen Sie auf "Video verbessern“ und klicken unter dem Video auf den Button "Weitere Optionen“. Hier klicken Sie jetzt unter "Alle Gesichter unkenntlich machen“ auf "Übernehmen“.

Videos online stellen, ohne Menschen zu gefährden

In den Tiefen der Video-Einstellungen versteckt YouTube seine neue Überarbeitungsoption. Laut eigenen Angaben soll die Funktion vor allem dazu dienen, Bilder und Videos von Protesten in der ganzen Welt online zu stellen, ohne die Teilnehmer direkt zu gefährden, indem man ihre Gesichter der Öffentlichkeit zugänglich mache.

Das Video-Portal warnt vor dem Veröffentlichen eines Videos davor, das Gesichter nicht erfasst werden könnten. "Wenn du nicht zufrieden mit der Vorschau bist, solltest du dein Video nicht veröffentlichen“.

(pne)