Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Facebook

Datenschutz-Richtlinien geändert

Menlo Park, 09.06.2012
Facebook

Facebook setzt Änderungen der Nutzungs- und Datenschutzrichtlinien um.

Nur 0,04 Prozent aller Facebook-Nutzer haben bei der Abstimmung über die Nutzungs- und Datenschutz-Richtlinien mitgemacht. Jetzt setzt das soziale Netzwerk die neuen Regeln um.

In der vergangenen Woche hatten Facebook-Nutzer die Chance, über die Nutzungs- und Datenschutz-Richtlinien des weltgrößten Online-Netzwerks abzustimmen. Facebook hat die, in diesem Abstimmungsverfahren relevanten, Änderungen der Regeln für Nutzung und Datenschutz in Kraft gesetzt. Das soziale Netzwerk begründete dies mit der geringen Beteiligung an dem Verfahren, die Hürde von 30 Prozent der Facebook-Nutzer wurde weit unterschritten. Nur 0,04 Prozent aller aktiven Nutzer nahmen teil.

Nur 342.632 User stimmten ab 

Zu der Abstimmung war es gekommen, weil mehr als 7.000 Nutzer Kommentare zu den Mitte Mai veröffentlichten Änderungsvorschlägen an der Richtlinie zur Datenverwendung abgegeben hatten. Für diesen Fall sehen die Facebook-Regeln vor, dass alle Mitglieder über einen Entwurf abstimmen können. Bis Ablauf der Wochenfrist am Freitagabend hatten aber nur 342.632 Facebook-Mitglieder ihre Stimme abgegeben. Dabei gab es unter den Teilnehmern der Abstimmung eine überwältigende Ablehnung der neuen Richtlinien.

Daten werden länger gespeichert

Die neuen Richtlinien sehen neben zahlreichen Erläuterungen und Präzisierungen unter anderem auch vor, dass einige Informationen länger als bisher aufgehoben werden können. "Wir werden Daten so lange einbehalten, wie dies erforderlich ist, um den Nutzern und anderen Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Diese umfassendere Verpflichtung gilt für alle Daten, die wir über Dich sammeln und erhalten, einschließlich Informationen von Werbetreibenden", heißt es an einer Stelle. Zugleich betont Facebook, dass Daten zu sogenannten Social Plugins wie dem "Gefällt mir"-Button maximal 90 Tage gespeichert werden.

"Methoden aus China"

Deutsche Datenschützer hatten das Verfahren unter anderem angesichts der hohen Beteiligungshürde als Farce kritisiert und verglichen das Abstimmungsverfahren mit Methoden aus China. Doch auf anderer Ebene konnten die Datenschützer einen Gewinn verzeichnen. Das Projekt der Schufa Facebook-Daten zu nutzen, ist, nach deutschlandweiten Protesten, gestoppt worden.

(dpa/pov)