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Radio Hamburg

Facebook-Börsengang

Holpriges Börsendebüt des Internetriesen

New York, 19.05.2012
Facebook geht an die Börse

Der Börsengang des Internetriesen Facebook konnte die Erwartungen nicht erfüllen.

Entgegen aller Erwartungen legte Facebook ein glanzloses Börsendebüt hin. Die Aktie schloss nur mit 23 Cent über dem Einstiegspreis.

Kurz vor dem Börsengang Facebooks am Freitag (18.05.2012) prognostizierten Experten einen starken Anstieg der Aktie bereits am ersten Tag. Doch daraus wurde nichts. Das soziale Netzwerk startete mit 38 Dollar pro Aktie und bei Börsenschluss waren es 38,23 Dollar. Nach dpa Angaben konnte das fallen unter den Ausgangskurs nur durch die beteiligten Banken gestützt werden, welche selbst als Käufer handelten und somit den Kurs über dem Ausgangspreis hielten.

Anfangs ein Anstieg von zehn Prozent

Der erste Kurs der Aktie lag bei 42 Dollar und damit gut zehn Prozent über dem Ausgabepreis, doch im weiteren Handelsverlauf konnte sich das Papier nicht halten. Insgesamt nahmen das Unternehmen und seine Alteigentümer 16 Milliarden Dollar durch den Börsengang ein. Auch Zuckerberg hat einen Teil seiner Aktien verkauft, aber nur, um fällige Steuern zu begleichen.

Auch andere Internetunternehmen betroffen

Der schlechte Start wirkte sich auch auf andere Aktien auf dem Markt aus, insbesondere andere Internetfirmen wurden heruntergezogen. Der Internetriese Google, welcher bereits vor acht Jahren an die Börse ging verlor drei Prozent, AOL einen Prozent und die Spieleentwickler Firma Zynga verlor sogar 13 Prozent. Das einzige Internetunternehmen mit steigender Tendenz war Yahoo. Die Aktien des 1995 gegründeten Unternehmens stiegen um drei Prozent.

Technische Panne als Ursache?

Nach Facebooks schwachem Börsengang wird jetzt nach der Ursache gesucht. Experten geben einer technischen Panne eine Mitschuld. Investoren und Händler haben nach einem verspäteten Auftakt dann stundenlang nichts über den Stand ihrer Kaufaufträge erfahren können. Die Systeme  der New Yorker Technologiebörse waren mit den Millionen Kauf- und Verkaufsaufträgen überfordert. Die US-Börsenaufsicht hat eine Untersuchung eingeleitet.

(dpa/pov)