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Radio Hamburg

Schwachstelle Internet Explorer

Sicherheitsupdate von Microsoft ab Freitag

Berlin, 20.09.2012
Internet Explorer

Ab Freitag, 19 Uhr, stellt Micosoft auf deren Homepage ein Sicherheitsupdate zur Verfügung, um die Sicherheitslücke beim Internet Explorer zu schließen.

Microsoft will die gefährliche Sicherheitslücke in seinem Browser Internet Explorer am Freitag schließen - mit einem Sicherheitsupdate, das ab ca. 19 Uhr verfügbar sein soll.

Microsoft will die gefährliche Sicherheitslücke in seinem Browser Internet Explorer am Freitag schließen. Ab etwa 19 Uhr deutscher Zeit werde dann außer der Reihe ein umfangreiches Sicherheits-Update zur Verfügung stehen, kündigte das Unternehmen an. Bis dahin können die Nutzer mit einer einfachen Zwischenlösung ihren Computer absichern, die Microsoft am Donnerstag veröffentlicht hat.

Von der Zwischenlösung zum Sicherheitsupdate

Der Großteil der Nutzer des Internet Explorer sei aber nach wie vor nicht von dem Sicherheitsproblem betroffen, betonte Thomas Baumgärtner von Microsoft. Die Softwarelösung "Fixit" lässt sich im Netz mit einem Klick herunterladen und installieren. "Die Software setzt quasi noch einmal den Schutzwall des Rechners höher und kommt dem Sicherheitsupdate später auch nicht in die Quere, sagte Baumgärtner der dpa. Die Software könne auf dem Rechner bleiben und bremse den Computer auch nicht aus. Wer prüfen wolle, ob sein Rechner eventuell doch infiziert ist, könne das mit jeder Antiviren-Software checken.

Die Sicherheitslücke war am Wochenende bekanntgeworden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI hatte kurz darauf vor der Nutzung des Browsers gewarnt. Auch der IT-Sicherheitsspezialist F-Secure riet dazu, auf alternative Browser auszuweichen, solange die Lücke nicht geschlossen ist. Betroffen ist der Internet Explorer in den Versionen 9 und älter. Der neue Internet Explorer 10, der Ende Oktober mit dem Betriebssystem Windows 8 offiziell erscheint, ist von dem Problem nicht betroffen. Über die Schwachstelle kann ein Computer mit einem Trojaner - einer verdeckt agierenden Schadsoftware - infiziert werden. Dazu reicht es schon, eine präparierte Webseite zu besuchen.

Update schützt vor Sicherheitslücken

Microsoft rief die Nutzer zudem auf, die Software auf ihren Computern mit Updates regelmäßig auf dem aktuellen Stand zu halten. Denn es sei besorgniserregend, dass 37 Prozent der Nutzer in Deutschland "Update-Muffel" seien. Damit stelle über ein Drittel der Nutzer eine potenziell Gefahr für alle anderen dar.

EU-Kommissionwill erfahren gegen Microsoft anstrengen

Unterdessen soll die EU-Kommission  nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg ein Verfahren gegen Microsoft forcieren, weil der Software-Konzern gegen eine zentrale Auflage in einem früheren Verfahren verstoßen hat. Dabei geht es um die 2009 festgelegte Verpflichtung, den Nutzern des PC-Betriebssystems Windows eine Auswahl von alternativen Web-Browsern anzubieten. Microsoft hat das Versäumnis als einen technischen Fehler bezeichnet. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hat deswegen im Juli ein weiteres Kartellverfahren gegen Microsoft eingeleitet. Auslöser dafür war die Beschwerde von Konkurrenten. Microsoft hatte sich damals für das Versäumnis entschuldigt und angeboten, die bis 2014 gültige Auflage zur Wahlfreiheit zwischen unterschiedlichen Browsern um 15Monate zu verlängern. Jetzt werde eine schriftliche Feststellung des Fehlverhaltens vorbereitet, meldete Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit dem Stand des Verfahrens vertraut sind. In Brüssel hieß es, die EU-Kommission äußere sich nicht zu dem laufenden Verfahren. Microsoft droht eine Strafe bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes.

(dpa/aba)