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Radio Hamburg

Obergrenzen für Datenmengen

Telekom schafft DSL-Flatrate fürs Festnetz ab

Berlin, 23.04.2013
Deutsche Telekom

Ab dem 2. Mai wird bei Neuverträgen mit der Telekom ein Datenvolumen festgeschrieben.

Die Deutsche Telekom will auch im Festnetz die Internet-Geschwindigkeit ab einer bestimmten Datenmenge drosseln.

Vom 2. Mai 2013 an sollen die Tarifbedingungen für neue Verträge entsprechend geändert werden, teilte die Deutsche Telekom am Montag (22.04.) mit.

Nach bestimmtem Datenverbrauch wird im Schneckentempo gesurft

Die Obergrenzen sind je nach Anschluss-Tempo gestaffelt. In Tarifen mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Megabit pro Sekunde sind bis zu 75 Gigabyte Datenverkehr inbegriffen. Bei schnelleren Anschlüssen von bis zu 50 MBit/Sekunde liegt die Obergrenze bei 200 Gigabyte. Ist das Volumen ausgeschöpft, kann die Leitung wie heute bei Mobilfunk-Verträgen auf ein Schneckentempo von 384 Kilobit pro Sekunde gedrosselt werden, was zu Folge hätte, dass der Aufruf von Internetseiten mehr Zeit in Anspruch nehmen würde.

Datenvolumen muss dazu gebucht werden

Diejenigen, die mit hoher Geschwindigkeit weitersurfen wollen, werden sich zusätzliches Datenvolumen dazu buchen können, kündigte die Telekom an. Besonders bei Nutzern, die ihren Internetanschluss häufig zum streamen von Filmen und ähnlichen datenintensiven Diensten verwenden, werden die 75 Gigabyte schnell verbraucht sein. Für die meisten anderen Nutzer reicht das Standardvolumen in der Regel aus. Tarife für Extra-Datenvolumen sollen später bekanntgegeben werden. Zugleich macht die Telekom einige Ausnahmen, vor allem für eigene Dienste und Angebote von Partnern. So wird das Datenvolumen aus dem hauseigenen Fernsehdienst "Entertain" nicht mit eingerechnet, ebenso wie Sprachtelefonie über den Telekom-Anschluss.

Die Telekom begründet die veränderte Tarifstruktur mit dem rasanten Datenwachstum. Allerdings könnte die Tempo-Bremse erst in einigen Jahren tatsächlich greifen: "Wir gehen bisher davon aus, dass wir die Limitierung technisch nicht vor 2016 umsetzen", erklärte Marketing-Manager Michael Hagspihl.

 

(dpa/mgä)