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Radio Hamburg

Neue Datenträger entdeckt

Gibt es bald Riesen-Festplatten?

Hamburg, 08.08.2013
Speicher, Server, Daten, Computer, Netzwerk

Mikroskopisch kleine Wirbel könnten den Speicherplatz von Festplatten und Co. erhöhen.

Hamburger Physiker haben einen Weg gefunden, Daten noch stärker zu komprimieren und so den Speicherplatz von Datenträgern zu erhöhen.

Meilenstein für Hamburg, Deutschland und die Welt: Experimentalphysikern aus der Hansestadt ist es gelungen, winzug kleine magnetische Wirbel oder Knoten, sogenannte Skyrmionen, als Datenträger zu verwenden. Sie haben es in einem Versuch geschafft, die Nanoknoten mit einer Information zu beschreiben und diese anschließend wieder zu löschen. In der Fachzeitschrift "Science" beschreiben die Forscher der Universität Hamburg ihre Arbeit.

Komplexer Versuch sorgt für Meilenstein

Laut "Science" könnte die Technik einen Ausweg aus einer technologischen Sackgasse bedeuten. Die vor über 80 Jahren entdeckten Skyrmionen, wurden laut den Hamburger Forschern nun erstmals vierfach auf einem Probeausschnitt erzeugt und wieder aufgelöst. Damit gelang es den Physikern, die allen Daten zugrundeliegenden Einheiten 0 und 1 zu erzeugen. "Die Idee vom sprichwörtlichen Knoten im Taschentuch, um sich etwas zu merken, haben wir auf die Speichertechnologie übertragen", so Niklas Romming, Doktorand an der Uni Hamburg.

Für ihr Experiment nutzten die Forscher einen nur zwei Atomlagen dicken Film aus Palladium und Eisen auf einen Irdium-Kristall. Mithilfe eines Rasiertunnel-Mikroskops konnten sie die nur wenige Nanometer großen Skyrmionen beobachten. Mit einem kleinen elektrischen Strom aus einer Mikrospitze wurden die Wirbel anschließend manipuliert.

Neue Technik für alle?

Wann die neue Technik in Computern, Tablets und Smartphones stecken wird, ist noch unklar. Dass die neue Technik machbar ist, habe das Experiment aber bewiesen, so die Forscher, darunter Professor Wiedendanger, André Kubetzka und Kirsten von Bergmann.

(dpa/slu)

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