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Radio Hamburg

Teures Flirten

Verbraucherzentrale klagt gegen Dating-Portale

Hamburg, 28.08.2013
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Wer auf Dating-Portalen nach Liebe sucht, kann in die Kostenfalle tappen.

Die Partnervermittlung ElitePartner soll der Verbraucherzentrale Hamburg zufolge Kunden trotz eines Widerrufs des online geschlossenen Vertrages erhebliche Kosten in Rechnung gestellt haben.

Die Hamburger Verbraucherschutzzentrale hat vor dem Landgericht der Hansestadt gegen die Betreiberin der Partnervermittlungen ElitePartner und AcademicPartner Klage eingereicht. Der Vorwurf: Kunden die ihre Verträge fristgerecht widerrufen haben, sollen nach Meinung der Verbraucherzentrale Hamburg ungerechtfertigter Weise dennoch Leistungen in Rechnung gestellt bekommen haben. Das Landgericht bestätigte am Mittwoch den Eingang einer entsprechenden Klage.

Geschäftsführer weist Vorwurf zurück

Der Geschäftsführer der beschuldigten EliteMedianet GmbH, Jost Schwaner, wies die Anschuldigungen zurück. "Wenn unser Produkt während der Widerrufsfrist genutzt wurde, zum Beispiel Nachrichten ausgetauscht wurden, ist im Falle des Widerrufs Wertersatz zu leisten. Unsere Vorgehensweise entspricht nach unserer Auffassung den geltenden gesetzlichen Regelungen", so Schwaner.

Kunde musste trotz Widerrufs zahlen

Der Klage vorausgegangen war, dass ein Kunde sich während der ersten zwei Wochen nach der Anmeldung im Internet gegen einen Zweijahresvertrag entschieden hatte. Damit lag offenbar ein fristgerechter Widerruf vor. Laut Elitepartner hatte der Kunde allerdings in diesen zwei Wochen Nachrichten an andere Mitglieder verschickt. Elitepartner meint daher, der Kunde müsse für die zweiwöchige Nutzung der Partnervermittlung „Wertersatz“ zahlen. Die Verbraucherzentrale Hamburg hält diese Forderung für absurd. „Das Widerrufsrecht hat für Verbraucher so praktisch keinen Nutzen mehr", sagte Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale.

(dpa/slu)

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