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Radio Hamburg

Cyberspionage-Kampagne "Operation Roter Oktober"

Gigantisches Internet-Spionageprogramm entdeckt

Moskau/Ingolstadt, 15.01.2013
Datenschutz, Daten, PC, Internet, Datenklau

Das Spionageprogramm "Operation Roter Oktober" hat über Jahre diplomatische Einrichtungen oder Regierungsorganisationen unterwandert.

Sicherheitsexperten haben einen groß angelegten Spionage-Angriff über das Internet auf diplomatische Einrichtungen, Regierungsorganisationen und Forschungsinstitute in verschiedenen Ländern entdeckt. Betroffen waren vor allem Einrichtungen in Osteuropa sowie in Zentralasien. Seit mehreren Jahren seien Computer und Netzwerke der Organisationen systematisch nach hochsensiblen Dokumenten mit vertraulichen geopolitischen Inhalten durchsucht worden, teilte der russische Antivirus-Spezialist Kaspersky Lab am Montag mit.

Online-Agenten unterwandern das Internet

Weiterhin wurden Zugänge zu gesicherten Computersystemen ausspioniert sowie Daten aus persönlichen mobilen Geräten und von Netzwerk-Komponenten gesammelt. Wer die Angreifer sind, konnte Kaspersky nicht ermitteln. Die Cyberspionage-Kampagne "Operation Roter Oktober" sei im vergangenen Oktober entdeckt worden, sagte Kaspersky-Virenanalyst Magnus Kalkuhl der Nachrichtenagentur dpa. "Wir gehen jedoch davon aus, dass die Aktion schon im Jahr 2007 begonnen hat." Außer Botschaften und Regierungsorganisationen seien vor allem Forschungsinstitute, Energie- und Atomkonzerne, Handelsorganisationen und Einrichtungen der Luft- und Raumfahrt betroffen gewesen.

Angriff auf Microsoft-Programme und Adobe Acrobat Reader

Die Angreifer nutzten dabei Schwachstellen in den Microsoft-Programmen Word und Excel aus. Für die gab es zwar bereits Sicherheitsaktualisierungen, aber viele Anwender haben sie noch nicht installiert. Ein weiteres Werkzeug der Online-Spione sei eine bösartige Erweiterung für den Adobe Acrobat Reader gewesen, mit der auf den befallenen Rechnern Programme ausgeführt werden konnten.

Was ist Kaspersky Lab?

Kaspersky Lab wurde 1997 von Eugene Kaspersky gegründet und befindet sich bis heute in Privatbesitz. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Moskau beschäftigt weltweit über 2.300 Mitarbeiter, davon mehr als 160 in der deutschen Niederlassung in Ingolstadt. Rund um den Globus entwickeln die Virenexperten seit Jahren IT-Sicherheitslösungen zum Schutz vor Viren, Hackern und Spam.

(dpa/aba)

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