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Radio Hamburg

Sicherheitslücke bei Handys

Alte SIM-Karten können geknackt werden

Berlin, 21.07.2013
Android Handy

Wer sein Handy im Griff haben möchte, sollte sich vor alten SIM-Karten in Acht nehmen.

Laut einem Bericht von "Zeit Online" gibt es erhebliche Sicherheitslücken bei älteren SIM-Karten. Diese können mit einfachen Mitteln entschlüsselt werden.

Nach Einschätzung eines Sicherheitsexperten können Millionen SIM-Karten weltweit geknackt werden. Grund dafür sei eine veraltete Verschlüsselung. Ist die Sperre erstmal aufgehoben, können Hacker mit der fremden Karte telefonieren, Anrufe umleiten und sogar Gespräche belauschen. Davor warnt der IT-Experte Karsten Nohl laut einem Bericht von "Zeit Online".

SMS reicht zum hacken der Karte

Der internationale Mobilfunkverband GSMA, in dem mehr als 800 Netzbetreiber weltweit organisiert sind, bestätigte "Zeit Online", dass ältere SIM-Karten betroffen sein können. Man sei von Nohl über die Probleme informiert worden. Es geht konkret um einen aus den 70ern stammenden Verschlüsselungsstandard namens DES. Auf der Hackerkonferenz "Black Hat" will Nohl am 1. August die Methode zur Manipulation vorstellen. Handy-Besitzer würden die Übernahme ihres Gerätes nicht bemerken. Lediglich einige "stille" SMS-Nachrichten mit einem Schadcode, die an das Mobiltelefon geschickt werden, sollen ausreichen.

Jede achte SIM-Karte ist gefährdet

Der IT-Experte schätzt, dass etwa ein Achtel aller SIM-Karten von einem Angriff gefährdet ist. Nach Branchenangaben würde das weltweit 900 Handys entsprechen. Die Deutsche Telekom sei nach eigener Aussage nicht betroffen, da das Unternehmen auch bei älteren SIM-Karten eine bessere Verschlüsselung namens 3DES verwende.

(dpa/slu)

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