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Radio Hamburg

Alarmierende Studie

Cybermobbing bei Schülern angestiegen

Köln, 16.05.2013
Kinder Computer

Immer mehr Schüler sind von Cybermobbing betroffen.

Fast jeder fünfte Schüler in Deutschland ist schon einmal Opfer von Mobbing im Internet geworden.

Peinliche Fotos oder Videos, üble Nachrede, Beleidigungen - fast jeder fünfte Schüler in Deutschland ist schon einmal im Internet gemobbt worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche Studie mit den Angaben von bundesweit 9.350 Schülern, Eltern und Lehrern aller Schulformen, die das Bündnis gegen Cybermobbing am Donnerstag in Köln vorstellte.

Demnach kennen knapp 60 Prozent der Pädagogen dieses Mobbing unter ihren Schülern. An einem Drittel der Schulen gab es mindestens einmal pro Woche einen solchen Vorfall.

Hier finden Schüler, Eltern und Lehrer Hilfe

Die Folgen des so genannten Cybermobbings können vor allem für junge Menschen dramatisch sein: Viele Opfer müssen in der Psychiatrie behandelt werden. Birte Wenke vom Kinder- und Jugendschutz Hamburg erklärt, wie man sich vor Cybermobbing schützen kann:

"Wichtig ist, dass man nicht auf die Beleidigungen reagiert, das ist ganz wichtig, weil dadurch eine Spirale entsteht. Und wichtig ist, dass man Beweise hat und sammelt. Chat-Protokolle speichern oder Screenshots von Facebook machen und ganz wichtig: darüber reden, nicht schweigen und es sehr frühzeitig ansprechen."

Auch die  Polizei-Beratung von Bund und Ländern gibt wichtige Tipps, wie Cybermobbing zu verhindern ist oder wie Sie vorgehen müssen, wenn ein Kind davon betroffen ist. Auch Tipps für Lehrer und Eltern werden gegeben, damit das Thema kein Tabu mehr bleibt.

Liste: So schützen Sie Ihr Kind vor Cybermobbing

Cybermobbing aus Langeweile oder Spaß

In der repräsentativen Untersuchung räumten 19 Prozent der Schüler ein, selbst einmal Täter gewesen zu sein. Ihre Motive waren dabei häufig "Langeweile" oder "Spaß". 17 Prozent der Schüler gaben an, dass sie Opfer von Schikane, Hetze oder Beleidigung im Netz geworden sind. Die angegebenen Tatorte waren zu 80 Prozent soziale Netzwerke wie Facebook. Am stärksten betroffen von üblen Gerüchten, Verleumdung oder auch der Veröffentlichung peinlicher Fotos oder Videos sind Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren.

(aba/dpa)