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Radio Hamburg

Smartphone-Pionier

Blackberry verliert weiter Marktanteile

Waterloo, 30.10.2013
Blackberry, Blackberry 10, Smartphone, Präsentation, Getty Images

Blackberry steckt weiterhin in der Krise. Auch die Einführung der neuen Smartphone-Generation hat nicht den erwünschten Aufschwung gebracht. 

Der ehemalige Marktführer auf dem Smartphone-Markt steht vor dem Aus. Das Unternehmen verzeichnet anhaltend rote Zahlen.

Der notleidende Smartphone-Hersteller Blackberry hat in der vergangenen Woche das Gespräch mit dem Online-Netzwerk Facebook über einen möglichen Kauf gesucht. Vertreter der Blackberry-Geschäftsleitung sind nach Kalifornien gereist und haben ihr Unternehmen dem Internet-Giganten präsentiert. Noch ist unbekannt, ob Facebook Interesse hat. Bereits in der Vergangenheit wurden häufiger Gerüchte bekannt, dass man über ein eigenes Facebook-Smartphone nachdenkt. Von Seiten der Facebook-Gründer hingegen wurde dies immer dementiert. Eigene Hardware würde nicht dem Firmenkonzept entsprechen.

Verkaufszahlen weiter im Keller       

Blackberry hatte sich nach massiven Verlusten in den vergangenen Monaten zum Verkauf gestellt. Mit der kanadischen Finanzholding Fairfax gibt es bereits einen vorläufigen Deal für 4,7 Milliarden Dollar, zuletzt nahmen aber Zweifel an der Finanzierung des Deals zu. Außerdem will der Mitgründer und frühere Co-Chef Michael Lazaridis ein Übernahmeangebot auf die Beine stellen und angeblich soll auch der Finanzinvestor Cerberus interessiert sein. Rivalen aus der Technologie-Branche hatten nach Medienberichten bisher nur Interesse an Teilen von Blackberry. In diesem Jahr sollten Geräte mit einem neuen Betriebssystem die Talfahrt stoppen. Doch die schlechten Verkäufe auch des neuen Modells Z10 bescherten dem Unternehmen zuletzt einen hohen Verlust. Jetzt sollen 40 Prozent der Beschäftigten gehen, Blackberry stellte sich zum Verkauf. Es gibt mehrere Interessenten, aber auch Zweifel an der Finanzierung ihrer Angebote.

BBM ist ein voller Erfolg

Während dieser Krise gibt es allerdings auch etwas positives Ereignis freuen. Der Einstieg des Kurznachrichten-Dienstes BBM auf Konkurrenz-Plattformen war ein voller Erfolg. Die BBM-Apps für Geräte mit dem Google-System Android sowie Apples iPhones und iPads wurden in den ersten 24 Stunden über zehn Millionen Mal heruntergeladen. Bisher war es nur möglich die Software auf Blackberry-Geräten zu nutzen. Den ersten Anlauf, die Messaging-Apps für Android und Apple-Geräte zu veröffentlichen, musste Blackberry vor einem Monat wieder abblasen. Eine vorläufige Version der Android-App sei ins Internet gelangt und habe Probleme bei den Servern ausgelöst.

(dpa/fbu)

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