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Radio Hamburg

Neue Technik

Die Highlights der IFA 2013

Berlin, 04.09.2013
IFA, Berlin, Internationale Funkausstellung

Zahlreiche Technik-Highlights werden auch in diesem Jahr wieder auf der IFA vorgestellt.

Vernetzung und Fernsehbilder in Ultra-HD-Auflösung sind die wichtigsten Trends, die derzeit die Unterhaltungselektronik-Branche antreiben.

Vom 06.09.13 bis 11.09.13 findet in Berlin wieder die weltweit größte und bedeutendste Messe für Unterhaltungselektronik und Elektrohausgeräte statt. Bei der IFA 2013 werden auch in diesem Jahr wieder die neusten Technik-Trends und Neuentwicklungen aus verschiedenen Elektronik-Bereichen vorgestellt.

1.400 Aussteller zeigen Neuheiten 

Mit neuen hochauflösenden und vernetzten Geräten stemmt sich die Unterhaltungselektronikbranche von nächster Woche an auf der Messe IFA gegen den Umsatzeinbruch besonders bei Fernsehgeräten. "Die IFA wird die Trendwende einleiten", kündigte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu, an. Auf der Funkausstellung (IFA) präsentieren vom 6. bis 11. September mehr als 1.400 Aussteller ihre Neuheiten, darunter auch Hausgeräte. Mehr als 240.000 Besucher werden in den Berliner Messehallen erwartet. Im ersten Halbjahr hatte die Branche in Deutschland ein Minus von drei Prozent verkraften müssen. Der Fernseher-Markt brach um ein Viertel ein - kräftiger als erwartet, nachdem 2012 die Fußball-EM und die Abschaltung des analogen Signals für ein starkes erstes Halbjahr gesorgt hatten. Kamp erwartet, dass sich der Markt insgesamt dreht und im Gesamtjahr um 1,3 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro wächst.

Ultrascharfe Fernseher mit Internet 

Die Branche hofft vor allem, dass mehr Menschen in Deutschland ihre Fernseher mit dem Internet verbinden. Sie hat eine Kampagne ins Leben gerufen, um das Smart-TV bekannter zu machen. Präsentiert werden auf der IFA auch Fernseher mit besonders hoher Auflösung, Ultra-HD genannt. Dreidimensionales Fernsehen spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle. "Das ist nichts, was abendfüllend ist", sagte Kamp auf Nachfrage. "Keiner sitzt dreieinhalb bis vier Stunden mit einer
Brille davor." Die gfu gehe aber davon aus, in diesem Jahr drei Millionen 3D-fähige Fernseher zu verkaufen.

Vernetzung und Fernsehbilder in Ultra-HD-Auflösung sind einer Studie zufolge die wichtigsten Trends, die derzeit die Unterhaltungselektronik-Branche antreiben. Inzwischen ließen sich 77 Prozent der verkauften Flachbildfernseher an das Internet anschließen, teilte der Bitkom am Mittwoch mit. Insgesamt seien über 14 Millionen Fernseher sowie andere Videogeräte in den deutschen Haushalten mit dem Netz verbunden, erklärte Michael Schidlack vom Bitkom. In den Haushalten stehen demnach 6,8 Million Smart-TVs mit integriertem Online-Zugang. Daneben gingen die Nutzer auch über 5,2 Millionen Spielekonsolen ins Netz oder über 1,9 Millionen internetfähige Settop-Boxen. Hinzu kämen eine halbe Million Blu-ray-Player, die ebenfalls auf Online-Inhalte zugreifen könnten.

Xbox One kommt vor PS4

Microsoft wird seinem Rivalen Sony bei der Vorstellung der kommenden Spielekonsolen-Generation in Europa um eine Woche zuvorkommen. Am 22. November werde die Xbox One in 13 Ländern auf den Markt kommen, darunter in den USA und in Deutschland, teilte Microsoft im Vorfeld der Funkausstellung IFA in Berlin mit. "Die Produktion der neuen Konsole läuft bereits auf Hochtouren, doch die Nachfrage ist schier unglaublich", sagte Microsoft-Manager Felix Petzel der Nachrichtenagentur dpa. Sony hatte zuvor auf der Spielemesse Gamescom angekündigt, die Playstation 4 werde am 15. November in den USA erscheinen, in Europa wird sie am 29. November folgen. Microsoft startet am 22. November in Deutschland, Australien, Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Österreich, Spanien sowie den USA.

Spotify Connect

Der Streamingdienst Spotify will die eigene Smartphone-App einfacher mit den heimischen Stereoanlagen der Nutzer verbinden. Mithilfe einer neuen Funktion Spotify Connect können Musiktitel aus dem Spotify-Programm direkt auf Lautsprecher oder andere Mobilgeräte übertragen und von dort abgespielt werden. Dafür müssen Handy und Lautsprecher bzw. Stereoanlage dasselbe WLAN-Netzwerk nutzen. Damit will Spotify im umkämpften Markt der Streamingdienste weitere Nutzer gewinnen. Bisher arbeite der Streamingdienst mit zehn Herstellern zusammen, darunter Philips, Bang & Olufsen sowie der Berliner Lautsprecher-Spezialist Teufel.

Windows 8.1 auf dem Vormarsch

Neben der Unterhaltungselektronik setzt zunehmend auch die PC-Branche auf die IFA als Messe-Plattform und erobert sich einen Platz in Berlin. "Wir werden auf der IFA den größten Hardware-Aufschlag für Windows 8.1 sehen", kündigte Oliver Kaltner von Microsoft an. Neben dem Surface-Tablet aus eigenem Hause würden allein 25 neue Geräte der Hardwarepartner mit dem neuen Betriebssystem Windows 8.1 zu sehen sein. Dabei werde die Palette vom kleinsten Tablet über leichte Notebooks bis hin zu Geräten für den professionellen Einsatz reichen, sagte Kaltner, der bei dem Softwarekonzern für die Verbraucher-Sparte zuständig ist. "Der wichtigste Trend bleiben ganz klar Touch & Type-Produkte", sagte Wilfried Thom, bei Acer für das Geschäft in Zentraleuropa zuständig. Das Unternehmen will in Berlin eine breite Geräte-Palette vom Smartphone über Notebooks bis hin zu All-in-One-PCs vorstellen, die sich alle auch über ein berührungsempfindliches Display bedienen lassen.

"Phablets" voll im Kommen

Bei den Smartphones wachsen die Displays immer weiter. Auf der IFA sind viele der neuesten sogenannten Phablets zu sehen, die mit 5,5 bis 6,4 Zoll schon fast so groß wie kleine Tablets sind. Dazu gehören etwa das LG Optimus G Pro, das Samsung Galaxy Mega oder das Sony Xperia Z Ultra.

Kameras für Smartphones

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat auf der IFA in Berlin Aufsteckkameras für Smartphones vorgestellt, mit denen sich die Computerhandys in vollwertige Fotoapparate verwandeln sollen. Von außen ähneln die am am Mittwoch auf dem Messegelände unter dem Funkturm präsentierten Geräte mit dem Namen SmartShot einem kleinen Objektiv. Innen steckt jedoch eine vollwertige Kamera, die ihre Vorzüge erst in Verbindung mit einem Smartphone zeigt. Sobald etwa über die Nahfunk-Technologie NFC eine berührungslose Verbindung der Geräte aufgebaut ist, schenkt die SmartShot dem Smartphone volle Kamerafunktionalität. Das Innenleben basiert auf der Ausstattung der Kompaktkamera DSC-RX 100 II von Sony. Das Smartphone dient dabei als Menüdisplay.

(lhö/dpa)

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