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Radio Hamburg

iPhone 5S

Chaos Computer Club knackt TouchID

Hamburg, 23.09.2013
iPhone 5s, Pressebild

Gerade erst vorgestellt und schon in der Kritik: Das neue iPhone 5S.

Der Hacker-Verein "Chaos Computer Club" hat angeblich den Fingerabdruck-Scanner "TouchID" des neuen iPhone 5S geknackt.

Das gelang dem Biometrie-Team des Clubs wohl mit ganz einfachen Mitteln. Sie fotografierten einen Fingerabdruck von einem Glastisch ab und reproduzierten damit einen künstlichen Finger. Mit diesem Abdruck waren sie in der Lage, Apples TouchID zu überlisten und das iPhone 5S zu entsperren. Der Club wollte damit demonstrieren, dass "biometrische Daten zur Verhinderung eines unberechtigten Zugriffs vollkommen ungeeignet sind", hieß es in einer Erklärung auf deren Homepage.

Neue Technik: iPhone 5S mit TouchID

Das iPhone 5S, das am vergangenen Freitag auf den Markt kam, ist das erste Handy mit Fingerabdruck-Scanner. Apple pries die für Smartphones neue Technik als besonders sicher an. Bei vielen Business-Laptops sind Fingerabruck-Scanner seit ein paar Jahren verbaut, durchgesetzt hatte sich die Technik allerdings nie richtig. Kritiker bemängeln die Sicherheit der Neuerung seit der iPhone-Präsentation in Cupertino.

Altbekannte Sicherheitslücke

Der Hacker "starbug", der die Methode zur Überlistung des Sensors entwickelt hat, kommentierte sein Experiment so: "Tatsächlich hat der Sensor von Apple nur eine höhere Auflösung im Vergleich zu bisherigen Sensoren. Wir mussten nur die Granularität unseres Kunstfingers ein wenig erhöhen. Seit Jahren warnen wir immer wieder vor der Verwendung von Fingerabdrücken zur Zugriffssicherung. Fingerabdrücke hinterlassen wir überall, und es ist ein Kinderspiel, gefälschte Finger daraus zu erstellen."

Und so funktioniert der iPhone-Hack

Auf der Seite wird auch die Methode beschrieben, um Apples TouchID zu überlisten. Viel mehr als eine Digitalkamera, ein Fotodrucker und weißer Holzleim ist dafür angeblich nicht nötig. Alles Dinge, die in jedem Haushalt zu finden sind. Ein YouTube-Video des Hackers soll beweisen, dass die Methode funktioniert.

 

"Es ist einfach eine dumme Idee..."

Auch Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs, hält nichts von der Verwendung biometrischer Daten als Passwörter: "Wir hoffen, daß dies die restlichen Illusionen ausräumt, die Menschen bezüglich biometrischer Sicherheitssysteme haben. Es ist einfach eine dumme Idee, etwas als alltägliches Sicherheitstoken zu verwenden, was man täglich an schier unendlich vielen Orten hinterläßt. Die Öffentlichkeit sollte nicht länger von der Biometrie-Industrie mit falschen Aussagen an der Nase herumgeführt werden. Biometrie ist geeignet, um Menschen zu überwachen und zu kontrollieren, nicht um alltägliche Geräte vor dem Zugriff zu sichern."

Apple hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

(pne)

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