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Radio Hamburg

Mobile World Congress

Hersteller setzen auf günstige Smartphones

Barcelona , 24.02.2014
MobileWorldCongress

Auf der Messe "MobileWorldCongress" in Barcelona werden die neusten Smartphone-Trends präsentiert.

Die Mobilfunk-Branche stellt sich auf Wachstum in den Entwicklungsländern ein. Auf dem Mobile World Congress stehen günstige Smartphones im Mittelpunkt.

Im Smartphone-Markt sinken die Preise. Bald wollen die Macher des Browsers und Betriebssystems Firefox  Smartphones für umgerechnet nur 18 Euro anbieten. Solche Geräte sind vor allem für Entwicklungsländer gedacht. Zeitgleich werden Oberklasse-Smartphones immer ausgeklügelter: Der chinesische Hersteller Huawei präsentiert auf dem Mobile World Congress ein Gerät mit 7-Zoll-Display, das so "kompakte" Abmessungen hat, dass man auch damit telefonieren kann. Und auch LG präsentiert ein neues Flaggschiff in der Modellpalette. Das neue Spitzenmodell kann Bilder in Ultra-HD-Qualität aufnehmen und weitergeben.

Samsung wirbt mit großer Produktvorstellung

Für Montagabend hat der Smartphone-Marktführer Samsung eine große Produktvorstellung angesetzt. Erwartet wird allgemein das neue Spitzen-Modell Galaxy S5. Zuvor gibt es Neuheiten unter anderem von Sony und Nokia. Und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der gerade die Übernahme des Kurznachrichtendienstes WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar besiegelt hat, hält eine Rede. Ein zentrales Thema könnte das Projekt Internet.org für günstige Internet-Zugänge in Entwicklungsländern werden.

Schwellenländer im Visier

In den Entwicklungsländern kommt derzeit das stärkste Wachstum in der Mobilfunk- Branche, weil Computer-Telefone einfache Handys verdrängen. Deshalb liegt auch beim diesjährigen Mobile World Congress der Fokus noch stärker als bisher auf günstigen Geräten. Zugleich trumpfen chinesische Hersteller auf, die im riesigen Heimatmarkt Erfahrung für eine internationale Expansion gesammelt haben. So betont Huawei, dass bei seinem Smartphone-Tablet Mediapad X1 der Bildschirm 80 Prozent der Oberfläche einnehme, was eine starke technische Leistung ist. Huawei stellte in Barcelona auch eine weitere ungewöhnliche Kombination vor: Ein Headset, das sich zu einem Fitness-Armband umfunktionieren lässt. Microsoft nimmt unterdessen auch stärker die Schwellenländer ins Visier und setzt die Anforderungen an die Ausstattung von Geräten mit seinem Betriebssystem Windows Phone herunter. Damit solle eine Vielzahl auch günstiger Modelle auf den Markt kommen, sagte Microsoft-Manager John Belfiore in Barcelona. Neben Anbietern wie Samsung, HTC oder LG werden erstmals auch der chinesische Hersteller Lenovo und der Auftragsfertiger Foxconn Smartphones mit Microsofts Betriebssystem produzieren.

(dpa/fbu)

Smartphone, Tablets und Co.

Das sind die Messe-Highlights

  • Huawei

    Der chinesische Hersteller will mit einem Gerät an der Grenze zwischen Smartphone und Tablet-Computer den Markt aufrollen. Das Gerät mit dem Namen Mediapad X1 hat wie ein kleines Tablet einen Bildschirm mit 7-Zoll-Diagonale, man kann es aber auch wie ein Telefon nutzen. Es ist zugleich deutlich kompakter als andere Tablets mit ähnlicher Bildschirmgröße.

  • Lenovo

    Lenovo hat drei neue Smartphones vorgestellt. Preislich liegen sie in der Mittelklasse, beim Design setzt man auf ein "Bruched Metal"-Look. Von der Leistung sind alle drei Modell eher wenig spektakulär: Anstatt immer bessere Geräte herzustellen, baut man preiswertere Modell und setzt auf Kunden, die eher ein günstigeres Gerät suchen.

  • LG

    Der koreanische Hersteller präsentiert sein angekündigtes Phablet LG G Pro 2. Mit einer guten Hardware-Ausstattung soll es in Konkurrenz zu Samsung treten. Neben diesem Oberklasse-Gerät wird auch eine Riehe von günstigen Modellen vorgestellt, die vor allem in Schwellenländern auf den Markt kommen sollen.

  • Mozilla

    Gut ein Jahr nach dem Start von Firefox OS geht die Mozilla-Stiftung in die Offensive. Zusammen mit dem Hersteller Spreadtrum will man ein 25-Dollar-Smartphone anbieten. Mit dem äußerst niedrigen Preis will man in das Geschäft in den Entwicklungsländern einsteigen und dort ein erschwinglicheres Smartphone anbieten.

  • Nokia

    Nokia präsentiert Android-Handys mit Kacheloptik. Gleich drei Geräte wurden vorgestellt, die sich mit ihren niedrigen Preisen besonders an Einsteiger richten sollen. Das Betriebssystem wurde allerdings stark verändert. Den Nutzer erwartet ein bunter Mix aus Windows-Kacheln und typischen Android App-Icons.

  • Samsung

    Samsung hat für Montagabend eine große Präsentation angekündigt. Im Vorfeld ist es schon zu zahlreichen Spekulationen gekommen: Wird Samsung sein neues Spitzenmodell, Das Galaxy S5, präsentieren? Mehrere Indizien sprechen bereits dafür.

  • Sony

    Sony hat ein neues Spitzenmodell der Xperia-Reihe vorgestellt: Das Z2 ist der direkte Nachfolger des Z1 und kommt mit einer 20,7-Megapixel-Kamera in den Handel. Es ist wasserdicht und wird mit der aktuellsten Android-Version 4.4 Kitkat laufen.

  • Whatsapp

    Whatsapp steht seit einer Woche in der Kritik. Die App wurde von Facebook für 19 Milliarden Dollar aufgekauft. Jetzt hat Mitgründer Koum bekanntgegeben, dass Whatsapp bald über eine Anruffunktion verfügen wird. Die App tritt somit in direkter Konkurrent zu Skype und Viber. In Deutschland soll es ein Mobilfunkangebot in Zusammenarbeit mit E-Plus geben, so Koum.

  • ZTE

    ZTE präsentiert ein 6-Zoll großes Phablet. Vor allem mit einer längeren Akkulaufzeit will man sich von der Konkurrenz absetzten. Beim Abspielen von HD-Videos soll es 16 Stunden durchhalten und mehrere Tage normalen Gebrauch überstehen. Als besonders Highlight gilt die Bedienoberfläche MiFavor, die sogar den Betreib von zwei Apps im Splitscreen ermöglicht.

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