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Radio Hamburg

Für Diabetiker

Google kündigt neue Blutzucker-Kontaktlinse an

Mountain View, 17.01.2014
Google Kontaktlinse

So sieht der Prototyp der Kontaktlinse aus.

Forscher des Internet-Konzerns Google arbeiten an einer Kontaktlinse, die die Blutzucker-Werte anhand der Tränenflüssigkeit messen kann.

Erstaunliches Projekt: Googles geheime Forschungsabteilung Google X hat ihre nächste Erfindung öffentlich gemacht. Es ist eine elektronische Kontaktlinse für Diabetiker, die Blutzucker-Werte kontrolliert. Google X soll für den Internet-Konzern die Grenzen des Möglichen austesten.

Projekt steht noch am Anfang

Die elektronische Kontaktlinse für Diabetiker von Google soll die Blutzucker-Werte messen und den Träger bei Schwankungen warnen. Der Internet-Riese stellte das Projekt, dass sich noch im Anfangsstadium befindet, in der Nacht zum Freitag (17. Januar) vor.

Linse soll jede Sekunde neue Werte messen

Die Entwickler aus dem Forschungslabor Google X testen laut einem Blogeintrag Prototypen einer Kontaktlinse, bei der zwischen zwei Schichten ein Sensor sowie ein Miniatur-Funkchip integriert sind. Die Linse messe die Glukose-Werte in der Tränen-Flüssigkeit jede Sekunde.

Daten werden an App gesendet

Der Prototyp sei in mehreren klinischen Forschungsstudien erprobt worden. Die Kontaktlinse solle die Daten an eine begleitende Smartphone-App funken. Chip und Sensor seien so winzig wie Glitzer-Partikel und die Antenne dünner als das menschliche Haar. Es werde auch erwogen, für Warnsignale Mikro-LEDs direkt in die Linse zu integrieren, hieß es.

Bis die Kontaktlinse als fertiges Produkt auf den Markt komme, sei noch viel Arbeit zu tun, so die Entwickler. Google wolle sich dafür in dem Bereich erfahrene Partner suchen, die Zugang zu der Technologie bekämen.

Deutsche Diabetes Gesellschaft will Google helfen

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Lutz Heinemann, begrüßte Googles Pläne. „Es ist eine interessante Idee. Google mit seinem technologischen Know-how ist sehr willkommen als ein Unternehmen, das die Entwicklung in diesem Bereich vorantreiben kann“, sagte Heinemann. Geklärt werden müsse unter anderem noch, inwieweit akute Unterzuckerungen über die Tränenflüssigkeit schnell erkannt werden könnten. Die Arbeitsgemeinschaft sei bereit, Google zu unterstützen.

Bei Google X forschen Wissenschaftler nach Technologien für die Zukunft. Neben Google Glass stammt aus den Labors zu Beispiel ein Projekt für den Internet-Zugang in abgelegenen Regionen mit Hilfe großer Ballons. Google forscht auch seit Jahren an selbstfahrenden Autos und startete im vergangenen Jahr ein groß angelegtes Roboter-Projekt.

(dpa/slu)

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