Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Rassismus-Vorwürfe

Apple-Smileys sollen multikulturell werden

Cupertino/ Kalifornien, 31.03.2014
Apples Smileys Introbild

Apples Smileys sollen internationaler werden.

Nach Vorwürfen bezüglich der einseitigen Auswahl der Apple-Smileys reagiert der Internetkonzern jetzt und will seine Emoticons internationaler machen.

Millionen Smartphone-Besitzer verwenden die von Apple bereitgestellten Smileys in E-Mails, SMS- und WhatsApp-Nachrichten jeden Tag ohne sich große Gedanken darüber zu machen. Doch jetzt sorgen die kleinen Bildchen, die dazu dienen sollen Emotionen besser ausdrücken zu können, für Probleme: Nach Ansicht vieler Nutzer ist die Auswahl an Smileys, auch Emoticons oder Emojis genannt, hochgradig rassistisch und einseitig. Apple reagiert und will umgehend nachbessern.

Weiße Smileys

Schaut man sich die Auswahl an den derzeit 845 Emoticons genauer an, dann wird eines schnell deutlich: Farbige oder asiatisch-aussehende Gesichter sucht man bis auf zwei Ausnahmen vergebens. Der Rest der Bildchen ist zwar gelb, stellt für viele aber eindeutig weiße Nordeuropäer oder -amerikaner dar. In Internetforen, bei Twitter und durch unzählige Petitionen entbrannte über diese einseitige Smiley-Auswahl in den letzten Jahren eine heftige Debatte. Besonders Afroamerikaner fühlten sich nicht ausreichend repräsentiert und kritisierten den Internetgiganten heftig.

Mehr Vielfalt

Der Software-Riese "Apple" reagiert nun auf die Rassismus-Kritik. Die Apple-Sprecherin Katie Cotton erklärte dem Musiksender MTV, dass man die Notwendigkeit sehen würde, dass die Emoji-Charaktere vielfältiger werden müssten und dass man daran arbeite, die Bildchen zu erneuern. Hierzu arbeite man laut Apple eng mit dem "Unicode Konsortium" zusammen, einer Non-Profit-Organisation, die seit den 1980er Jahren die Standards für Smileys festsetzt.

Letztes Update 2012

Das letzte Update der Emoji-Bibliothek hatte es 2012 gegeben. Damals waren Schwulen- und Lesbenverbände aus ähnlichen Gründen wie in der jetzigen Diskussion gegen die Smiley-Auswahl Sturm gelaufen. Seit dem Update gibt es nun auch gleichgeschlechtliche Paare zur Auswahl. Wann es die Neuerungen auf die Smartphonebildschirme schaffen werden, steht allerdings noch nicht fest.

(san)

 

comments powered by Disqus