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Radio Hamburg

Erneute Social-Media-Zensur

Türkei sperrt Youtube und Twitter

Istanbul, 06.04.2015
RHH - Expired Image

Schon letztes Jahr kassierte das türkische Verfassungsgericht Twitter- und Youtube-Blockaden. Dennoch stoppten die Behörden erneut den Zugang zu sozialen Medien.

Die türkischen Behörden haben am Montag (06.04) den Zugang zu Twitter und Youtube gesperrt. Hintergrund seien Fotos einer tödlichen Geiselnahme.

Zahlreiche Internetnutzer klagten am Montagnachmittag (06.04), der Zugang zu Twitter und Youtube sei nicht mehr möglich. Der Generalsekretär der Vereinigung der Internet-Serviceprovider (ESB), Bülent Kent, sagte der türkischen Zeitung "Hürriyet", ein Schreiben der Generalstaatsanwaltschaft zur Blockade von sozialen Medien sei eingegangen. Die ESB werde die Gerichtsentscheidung nun an die einzelnen Provider weiterleiten.

Fotos von tödlicher Geiselnahme

Hintergrund ist die Veröffentlichung von Fotos von der tödlichen Geiselnahme eines Staatsanwaltes in der vergangenen Woche in Istanbul in sozialen Medien. Auf den Bildern war zu sehen, wie die beiden Geiselnehmer dem Staatsanwalt eine Pistole an den Kopf hielten. Der Staatsanwalt wurde getötet, die Geiselnehmer kamen bei der Operation der Polizei ums Leben.

Facebook nicht mehr betroffen

Acarer sagte, Facebook sei zunächst von dem Gerichtsbeschluss ebenfalls betroffen gewesen, habe die Bilder von der Geiselnahme dann aber entfernt. Daraufhin sei die Sperre aufgehoben worden Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte am vergangenen Freitag (03.04) ein Gesetzespaket unterzeichnet, das unter anderem eine schärfere Kontrolle des Internets ermöglicht. Erst im vergangenen Jahr kassierte das Verfassungsgericht Twitter- und Youtube-Blockaden in der Türkei. Dennoch stoppten die Behörden erneut den Zugang zu sozialen Medien. Wann in der Türkei wieder Youtube-Videos geschaut werden können oder getwittert werden kann, ist derzeit noch nicht bekannt.

(dpa/jmü)

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