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Radio Hamburg

Spott im Netz

Bitte? Bundesjugendspiele abschaffen?

Hamburg, 26.06.2015
Bundesjugendspiele

Sollten die Bundesjugendspiele wirklich abgeschafft werden?

Eine Mutter aus Süddeutschland hat eine Initiative gestartet, die Bundesjugendspiele abzuschaffen. Zu viel Wettbewerb für die Kids. Aha!

Weitsprung, 50-Meter-Lauf, Werfen - das alles gilt es zu absolvieren bei den Bundesjugendspielen. Den meisten Kindern macht das Spaß, für einige aber ist es eine Qual. Eine Mutter aus Süddeutschland hat nun eine Initiative gestartet, die Bundesjugendspiele abzuschaffen. Ihr Argument: Die Bundesjugendspiele sind zu viel Wettbewerb, schließlich gibt es Urkunden je nach Leistung der Kinder. Christine Finke fordert in ihrer  Online-Petition, adressiert an Bundesfamilienministerin Manuale Schwesig, die Spiele abzuschaffen, denn: "Die Bundesjugendspiele sind nicht mehr zeitgemäß: Der Zwang zur Teilnahme  und der starke Wettkampfcharakter  sorgen bei vielen Schülern für das Gefühl, vor der Peergroup gedemütigt zu werden. Daran hat auch die Einführung der "Teilnahmeurkunde" für diejenigen, die am schlechtesten abschneiden, nichts geändert."

Unter #bundesjugendspiele  geht's momentan rund. Alle erinnern sich wieder an die Qualen der Spiele oder outen sich als Sportmuffel. Allerdings, hat das ja nichts mit dem Grundproblem der Petitionsstellerin zu tun.

Verpflichtend muss es nicht sein

Man kann darüber diskutieren, ob die Bundesjugendspiele eine verpflichtende Sportveranstaltung sein müssen. Das klingt ja dann immer gleich nach erhobenem Zeigefinger und überall, wo man hin MUSS, steht ja nicht viel Freiwilligkeit, Lust und Spaß dahinter. Klingt so nach Zahnarzt-Besuch, oder? Aber gleich komplett abschaffen. Gemeinschaft, Wettkampf, Freude, aber auch eine Niederlage sind Dinge, die Kinder schon für die Zukunft prägen und die sie immer wieder einholen. Wichtig ist nur, wie man es macht, wie man den Kindern erzählt, dass sie keine Looser sind, nur weil sie eine Teilnahme-Urkunde haben. Quasi, dass der olympische Gedanke zählt.

Habt Euch nicht so!

Aber das Christine Finke jetzt anprangert, dass die Ergebnisse vor der Klasse vorgetragen werden und ihr Kind sich deshalb benachteiligt vorkommt? Das sehe ich ehrlich gesagt nicht. Lehrer sind ja auch keine unsoziale Rüpel, die so was nicht in milde Worte verpacken können oder das altersgerecht kommunizieren. Und wenn Eltern dann zu Hause keinen Druck aufbauen nach dem Motto "Warum bist Du denn nur auf Platz 4 gelandet?", dann ist doch alles gut.  Und ein bisschen Ansporn hat ja grundsätzlich auch noch niemandem geschadet.

 

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