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Radio Hamburg

"Das braucht man doch!"

Praktisch oder Quatsch - Ich muss ständig Gadgets kaufen!

Hamburg, 06.05.2015
Gadgets

Immer mehr kleine Erfindungen, die das Leben erleichtern sollen - für mich ein Paradies.

Ob Software und Apps, Materielles oder auch nur Tipps und Tricks, ich liebe Dinge (zu) sehr, die das Leben einfacher machen. 

Versteht mich nicht falsch, das heißt natürlich nicht, dass ich ausnahmslos alles kaufen muss, das für einen Minimalteil der Bevölkerung in seltensten Situationen unter Umständen ein bisschen Sinn ergeben könnte – es muss schon in den Alltag passen, es muss Probleme lösen und es sollte mir auch in spürbarer Häufigkeit helfen.

Was sind eigentlich "Probleme"?

Immer wieder stelle ich in Gesprächen über "Spielkram" fest, dass nur belächelt wird, was ich tatsächlich für Gründe und Probleme halte, die meiner Meinung nach das Anschaffen von Abhilfe rechtfertigen. "Pfff, na du hast Probleme, was für ein Quatsch!" oder "Na, was hast du jetzt schon wieder für’n unnützen Scheiß gekauft?" hört man da als Gadget-Fan nicht selten, es sei alles nichts als Schönrederei.

Keine Reue

Ich erinnere mich noch gut an die Frage, welche Lücke denn zum Beispiel so ein Tablet schließt. "Entweder ich sitze am Rechner oder ich bin unterwegs und benutze das Smartphone" – bis heute sind Tablets eine für viele Leute völlig überflüssige Produktart. Für mich natürlich keineswegs. Man "braucht" ein Tablet für ganz viel mehr Komfort auf dem Sofa, im Bett, auf Liegen (Urlaub!), im Gras. Überall dort ist ein Laptop zu sperrig und ein Smartphone im längeren Einsatz zu frickelig. Sich per Tablet bequem auf dem Sofa über Produkte zu informieren oder zu shoppen macht einfach Spaß, überhaupt alle Internetaktivitäten, bei denen ich gern ein bisschen Platz zum Bedienen habe (also so ziemlich alles außer Twitter und Instagram vielleicht), löse ich mit einem Tablet vom starren Sitzen am Schreibtisch. Den Kauf habe ich nie bereut!

"War ja klar, dass DU 'ne Smartwatch kaufen musstest!"

Ja, musste ich. Anfangs offen gestanden zugelegt als nette Spielerei, möchte ich das Teil heute ebenfalls nicht mehr missen. Natürlich "braucht" man soetwas nicht unbedingt. Ich nutze nicht einmal alle Möglichkeiten, die das Gerät bietet – aber eine vermeintliche Kleinigkeit schätze ich ungemein: Der ach-so-unwichtige Kompagnon am Handgelenk hilft mir jeden Tag, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Soziale Netze, Nachrichten-Apps, Erinnerungen, Termine, Anrufe – permanent meldet sich das Smartphone. Besonders, wenn ich beispielsweise in der Bahn sitze, ist es einfach unangenehm, ständig das vibrierende Teil aus der Hosentasche zu pulen. Erst recht, wenn ernüchternderweise dann gar nichts aktuell Wichtiges los ist. Jetzt reicht dafür ein kurzer Blick auf’s Handgelenk, um zu entscheiden, ob die Information Zeit hat, schnelles Handeln verlangt oder vielleicht auch einfach mal egal ist.

Der neueste Schrei

Gesehen – bestellt. So ging es mir, als ich über diese intelligente amerikanische Erfindung gestolpert bin. In wilder Aufregung bin ich durch die Redaktion gestürmt, in der Gewissheit, kaum jemand hätte so ein Produkt nicht schon mehr als einmal vermisst! Wenn nicht sogar täglich! Ganze DREI Kollegen haben den Nutzen schlussendlich erkannt, der Rest hat sich offenbar noch nie an seinem klobigen Schlüsselbund gestört. Teilweise machen sich die Leute ihren Schlüsselbund sogar extra schwerer und größer, weil sie es angenehmer finden – für mich vollkommen unverständlich!

Ich könnte mich jedes Mal dafür ohrfeigen, wenn ich wieder einmal Kopfhörer und Schlüsselbund in dieselbe Tasche gesteckt habe: Brauche ich nun den Schlüsselbund, muss ich ihn zuerst vom völlig eingeknoteten Kopfhörerkabel trennen. Besonders in Eile jedes Mal ein Grund zu fluchen. Unzählige Hosentaschen hat es mich auch schon gekostet, dass ich den Schlüsselbund im Sommer, wenn ich häufig ohne Jacke und Tasche unterwegs bin, immer unbequemerweise in die Hosentasche gestopft habe, so dass er den Innenstoff beschädigt (und dazu noch ganz schön bescheuert aussieht und beim Sitzen wehtut). Keysmart ist doch eine reine Erlösung, oder etwa nicht?

Wie steht Ihr zu dem Thema Gadgets? Kauft Ihr auch so gern "Spielkram", weil er nützlich ist und Spaß macht? Welche Produkte empfehlt Ihr mir als Fan? Oder ist das alles reine Geldverbrennung für künstliche Probleme, die überhaupt keine sind?

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