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Radio Hamburg

Burnout durch Smartphones

25 Dinge, die nur Smartphonesüchtige kennen

Smartphone, Sucht

Seid Ihr auch smartphone-süchtig? Dann kennt Ihr bestimmt diese 25 Dinge!

Die digitalen Begleiter sind nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken, doch Manche übertreiben es mit dem Gebrauch Ihres Smartphones. Gehört Ihr auch dazu?

Der Tag beginnt mit dem Klingeln des Handyweckers. Beim Zähneputzen werden Mails, Nachrichten und Termine gecheckt. Nach Frühstück, Mittag und Abendbrot die Kalorien eingetragen und in jeder freien Minute auf Arbeit oder dem Heimweg in Sozialen Netzwerken gesurft. Ein Schrittzähler verfolgt den ganzen Tag, welche Wege wir gehen.

Stressfaktor statt Helfer

Unsere treuen, digitalen Begleiter und Helfer nehmen einen Großteil unserer Zeit ein. Ohne dass wir es bewusst wahrnehmen, bestimmen sie unsere Pausen und sind vor dem Einschlafen meist das Letzte, was wir am Tag sehen. Früher waren das der Partner, ein gutes Buch oder die allabendliche Reportage.

Heute hat scheinbar alle diese Rollen ein 12 Zentimeter großes Gerät übernommen, das mit gerade mal einem Tag Akku unser Leben taktet. Was in vielen Situationen so hilfreich erscheint, weil es uns navigiert, uns überall erreichbar macht oder uns von unterwegs googlen lässt, ist inzwischen ziemlich anstrengend geworden.

25 Dinge, die nur Smartphonesüchtige kennen

Du bist süchtig nach deinem Smartphone, wenn…

1 … Du beim Kaffeetrinken mit Deinem besten Freund/ Deiner besten Freundin nur auf Dein Handy schaust, anstatt zu Reden.

2 … Du eigentlich nur die Uhrzeit auf Deinem Smartphone nachgucken willst, Du nach einer halben Stunde das Handy wegsteckst und dann feststellst, dass Du gar nicht geschaut hast, wie spät es ist.

3 … Du Phantomklingeln kennst: Du bist ans Smartphone gegangen, weil Du dachtest, es hätte geklingelt oder vibriert.

4 … Du abends vom ständigen aufs Handy-Gucken verspannt bist.

5 … Du in Bus oder Bahn umringt von anderen Smartphone-Nutzern sitzt, die auf Ihr Handy gucken und Du Dich komisch fühlst, es Ihnen nicht gleichzutun.

6 … Du Schuldgefühle hast, wenn Du nicht ans Handy gehen kannst oder nicht direkt eine Nachricht zurückschreibst.

7 … Du spätestens Mitte des Monats Dein Datenvolumen aufgebraucht hast.

8 … Du abends vor dem Schlafen nur noch einmal kurz den Wecker für Morgen einstellen willst. Eine Stunde später lachst Du immer noch über 9gag oder klickst Dich durch Facebook.

9 … Du Dein Smartphone Zuhause vergisst und Dir lieber eine Ausrede fürs Zuspätkommen überlegst, als einen Tag auf Dein Handy zu verzichten.

10 … Du panisch nach Ladegerät und Steckdose Ausschau hälst, sobald Dein Akku unter 20 Prozent rutscht.

11 … Du nur noch über das Handy shoppst. Einen "analogen Bummel" gibt's bei Dir nicht mehr.

12 … Du auch im Auto ans Handy gehst und Nachrichten schreibst.

13 … das Handy überall mit hin muss – auch aufs Klo.

14 … Du alle möglichen Apps auf Deinem Handy hast, um noch mehr Geräte darüber bedienen zu können wie Fernseher, Stereoanlage oder Heizung.

15 … Du als erstes bei einem Freund in der Wohnung fragst, wie das WLAN Passwort lautet.

16 … Du bei dem Gedanken an das neue iPhone nachts nicht schlafen kannst.

17 … Deine Handy-Rechnung höher ist als Deine restlichen monatlichen Ausgaben.

18 … Du mit Deinem Partner nur noch über WhatsApp oder Messenger kommunizierst – obwohl Ihr im gleichen Raum seid.

19 … Du sogar beim Sex ans Handy gehst, anstatt das Smartphone klingeln zu lassen.

20 … Du eine Sehnenscheidenentzündung vom vielen Wischen und Tippen hast.

21 … Du durch drehst, sobald Du kein Netz auf dem Smartphone hast.

22 … Du zwar Emojis schickst, aber keine Emotionen dabei zeigst.

23 … Du sauer bist, wenn Dir jemand auf WhatsApp nicht zurückschreibt, obwohl die zwei blauen Häckchen zu sehen sind.

24 … Du auf eine einsame Insel lieber Dein Smartphone als Wasser mitnehmen würdest.

25 … Du versuchst Zeitschriftentexte mit zwei Fingern ranzuzoomen.

Burnout durch Smartphones

Das erkennt auch Medizin-Nobelpreisträger Thomas Südhof und warnt vor zu viel Stress durch Smartphones und Überstunden. "Wir sind nie mehr unerreichbar, nie außer Dienst. Per Mail stehen wir quasi minütlich im Kontakt zu unserer Arbeit. Das kann auf Dauer nicht gut sein." Das führe häufig zu chronischem Stress, der den Menschen und sein Gehirn verändere. "Es wundert mich nicht, dass viele Menschen an Burnout erkranken, wenn man sich anschaut, wie wir heute leben", sagte der 59-jährige Hirnforscher von der Universität Stanford in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Auszeiten vom Smartphone einplanen

Eine erfolgreiche Therapie kenne er nicht, sagt der gebürtige Göttinger, es erscheine aber am sinnvollsten, den Lebensstil zu ändern. "Immer hängen wir an den Smartphones, haben sie überall dabei."

Er rät zu gezielten Auszeiten. "Das sagt uns unser gesunder Menschenverstand." Alles, was den Geist ablenke, helfe. «Das kann Sport sein, Yoga, ein gutes Buch oder Musik.» Eltern empfiehlt der siebenfache Vater, den Medienkonsum ihrer Kinder zu überwachen: "Eine zeitliche Begrenzung ist notwendig."

App gegen Handysucht

Was sich im ersten Moment absurd anhört – warum sollte ausgerechnet eine App dabei helfen, seine Smartphone-Sucht zu bekämpfen – ist auf den zweiten Blick logisch. Die von Forschern der Universität Bonn entwickelte App " Menthal" zeichnet alle Aktivitäten am Smartphone auf. Dadurch seht Ihr, wie viel Zeit Ihr wirklich jeden Tag an Eurem Smartphone verbringt und mit welchen Programmen. Es zeigt Euch, wie lange Ihr bei Facebook wart, WhatsApp-Nachrichten getippt oder telefoniert habt. Einsicht ist schließlich der beste Weg zur Besserung.

Setzt Euch auf "Digitale Diät"

Digitale Diät ist in diesem Zusammenhang auch ein Stichwort. Dafür setzt Ihr Euch Zeiten fest, in denen Ihr das Smartphone ausschaltet. Zum Beispiel zwischen 20 Uhr und 8 Uhr und einen Tag am Wochenende. So könnt Ihr den Abend mit Euren Liebsten verbringen, ohne ständig von dem mobilen Gerät gestresst zu sein. Damit Ihr kein schlechtes Gewissen habt, kann es helfen, Freunden und Familie darüber Bescheid zu geben, damit sie nicht verwundert sind, wenn Ihr nicht antwortet.

Zum Abschluss noch einen Tipp fürs Bett:

Wie viele Punkte treffen auf Dich zu? Haben wir was wichtiges vergessen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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