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Radio Hamburg

Der Hype um iPhone & Co.

Carolina Koplin über Apples Neuheiten

Hamburg, 10.09.2015
RHH - Expired Image

Donnerstagabend wurde das neue iPhone 6s vorgestellt.

Carolina Koplin aus der Nachrichten-Redaktion hat sich Gedanken um Apples Keynote und den Hype um die Marke gemacht.

Gestern Abend ist es wieder soweit gewesen: Apple hat seine neuen Produkte, also auch die neue iPhone Generation vorgestellt. Und schon geht es los: Internetmedien berichten per Live-Ticker, bei Twitter geht unter dem Hashtag "Apple" die Post ab. Und natürlich hat es der angeknabberte Apfel heute auch in die Zeitungen geschafft.
 
Mich belustigt das Medienecho immer etwas. Man muss ja kein Apple-Fan sein, aber eines muss man dem Weltkonzern doch lassen. Er kann sich verdammt gut vermarkten. Schnell könnte der Eindruck entstehen, Apple ist die unangefochtene Nummer 1 auf dem Smartphone-Markt und kein anderer kann es mit den iPhones auch nur annähernd aufnehmen. Stimmt natürlich nicht. Ich möchte an dieser Stelle an die Samsung-Galaxy-Reihe erinnern. Die Firmen liefern sich einen harten Konkurrenzkampf. Und dann gibt es unter anderem noch Sony, Microsoft, Huawei und so weiter.
 
Apropos erinnern, ich erinnere mich an keine Pressekonferenz eines Smartphone-Herstellers, die so eine gigantische Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat wie die von Apple.
 
Der Konzern hat sich natürlich auch wieder was neues einfallen lassen. Das iPhone 6s zum Beispiel hat jetzt auch ein 3D-Touch-Display. Das heißt, das Handy erkennt, wie fest der Nutzer aufs Display drückt. Dadurch können in Apps verschiedene Funktionen ausgeführt werden.
 
Unterschiedlich fest bis brutal drücke ich übrigens jetzt schon auf mein Handydisplay - auch wenn es kein iPhone ist - und zwar immer dann, wenn eine App hakt und mir der Geduldsfaden reißt. Vielleicht kann mein Handyhersteller da mal nachrüsten und mir eine "Entschuldigung für die Verspätung" schicken - gerne auch in Form eines Fotos mit kleinen Kätzchen oder so. Wo wir dann auch schon bei der nächsten Apple-Neuerung sind. Die Selfie-Kamera ist besser geworden. Das überrascht mich überhaupt nicht.
 
Mittlerweile ist es absolut salonfähig geworden, Fotos von sich selbst zu schießen und zu verschicken - egal wie albern man dabei aussieht. Vor 10 Jahren war das in meinem Freundeskreis undenkbar. Umständlich und mit Selbstauslöser habe ich (furchtbare!) Fotos von mir gemacht. Und wenn dann einer gefragt hat: "Wer hat das Foto denn geschossen?", habe ich NIE zugegeben, dass ich das war. So eine Selbstdarstellung war peinlich. Und heute? Normal. Natürlich habe ich nach meinem letzten Friseurbesuch meiner besten Freundin ein Foto von meinem neuen Pony zugeschickt, mit Softskin-Filter, in Sepia.
 
Dieser Selfie-Trend hat aber auch negative Seiten. Früher, wenn ich vor einer Sehenswürdigkeit gewesen bin, habe ich Fremde angesprochen und darum gebeten, ein Foto von mir davor zu schießen. Manchmal sind daraus richtig nette Gespräche entstanden. Heute mache ich ein Selfie mit dem Michel im Hintergrund und gehe weiter.
 
Wann habt ihr das letzte Mal einen Fremden gefragt, ob er ein Foto von euch machen kann und was habt ihr dabei Tolles erlebt? Vielleicht einen Flirt, oder mehr? Schreibt mir in den Kommentaren!

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