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Radio Hamburg

Augmented Reality

Samsung: abgefahrenes Patent auf "smarte" Kontaktlinsen!

Seoul, 07.04.2016
Google Kontaktlinse

Auch Google hat schon mit der Idee einer intelligenten Kontaktlinse gespielt, allerdings fokussiert auf Gesundheitsfunktionen wie Zuckerspiegelüberwachung. Samsungs "smart lenses" werden auf Augmented Reality setzen.

Der koreanische Technik-Riese Samsung hat ein Patent für die Datenkommunikation zwischen Smartphone und Kontaktlinsen angemeldet.

Noch bevor Datenbrillen und Virtual Reality Headsets den Technikmarkt so richtig durchdrungen haben, legt Samsung schon den Grundstein für den nächsten Schritt in Richtung erweiterter Realität. Mit "smarten" Kontaktlinsen will der Konzern unsere technische Zukunft ordentlich aufmischen.

Unglaubliche Technik

Damit Kontaktlinsen problemlos getragen werden können, müssen sie bekanntlich extrem dünn sein und sich wie ein Film ans Auge schmiegen. Samsungs "smart lenses" werden dennoch eine Kamera, Bewegungssensoren, eine Sendeeinheit zur Kommunikation mit dem Smartphone und ein Display beherbergen können. Wie auch immer das realisierbar sein soll - der Benutzer soll per Zwinkern und über Blickrichtungsänderungen Befehle an sein Smartphone in der Nähe übertragen können. Ein Teil der Technik wird ringförmig am Rand der Linse von außen sichtbar sein, soll beim Tragen jedoch nicht die Sicht behindern.

Fotos und Videos direkt im Sichtfeld

Eine zentrale Funktion der Linsen wird darin bestehen, auf dem Smartphone gespeicherte Fotos und Videos direkt an die Linsen zu übertragen, so dass der Benutzer die Inhalte sichtfeldfüllend anschauen kann. Eine neue Definition von "Vollbild" wäre hiermit erschlossen. Anders herum soll sich die integrierte Kamera der Linsen ebenfalls per Zwinkern steuern lassen, so dass ein "Screenshot" des aktuellen Sichtfeldes, zum Beispiel ein besonders schöner Ausblick, als Foto auf dem Smartphone gespeichert werden kann.

Unendliche Möglichkeiten denkbar

Wenn die Technik ausgereift ist, ermöglichen smarte Kontaktlinsen allein durch ihre Display-Funktion eine Überlagerung unseres natürlichen Sichtfeldes mit unterschiedlichsten Daten. Vorstellbar wäre etwa, dass wir morgens vor dem Kleiderschrank schon die Wetteraussichten des Tages sehen könnten, beim Bahnfahren das Tagesgeschehen serviert bekämen oder während des Gehens durch fremde Städte den Weg zu bestimmten Geschäften oder Sehenswürdigkeiten bereits "vor Augen" hätten. Der Wunsch nach einem möglichst großen Fernseher wäre für viele obsolet, denn wir könnten Filme und Serien sozusagen in Maximalgröße sehen, und Chirurgen hätten beispielsweise während ihrer Operationen die Vitalzeichen ihrer Patienten immer im Blick. Diese Beispiele können und werden erst der Anfang sein - wir sind gespannt, ob und wann diese Technologie die Alltagstauglichkeit erreicht und wie genau sie Information, Unterhaltung und Business verändern wird...

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