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Radio Hamburg

Gewinneinbruch für Apple

Erstmaliger Rückgang bei iPhone-Verkauf

Cupertino, 27.04.2016
Apple Logo

Auch nach einem Gewinneinbruch von über 22 Prozent verdiente Apple immer noch 10,5 Milliarden Dollar.

Dämpfer für Apple: Die iPhone-Verkäufe sind im vergangenen Quartal erstmals im Jahresvergleich gesunken. Es ist der erste Umsatzrückgang seit 2003.

Seit rund 13 Jahren hat Apple den Umsatz Quartal für Quartal gesteigert. Doch mit dem ersten Rückgang beim iPhone-Absatz bricht diese Serie nun ab. Das führte zum ersten Umsatzrückgang seit 2003. Auch nach einem Gewinneinbruch von über 22 Prozent verdiente Apple aber immer noch 10,5 Milliarden Dollar (9,3 Mrd Euro). Die Geldreserven des Konzerns schwollen auf 232,9 Milliarden Dollar an - 17,2 Milliarden mehr als vor drei Monaten.

iPhone-Absatz 16 Prozent geringer

Apple setzte im vergangenen Quartal rund 51,2 Millionen iPhones ab, das war ein Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Erlöse schrumpften um 13 Prozent auf 50,56 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Das war bereits erwartet worden, aber Analysten hatten immer noch mit einem höheren Wert gerechnet. Auch die Prognose für das laufende Quartal fiel unter ihren Erwartungen aus. Die Aktie verlor nachbörslich zeitweise rund acht Prozent. Sie hatte in den vergangenen Monaten bereits unter Druck gestanden. Die Ausschüttungen an die Anleger werden nun um weitere 50 Milliarden Dollar erhöht. Damit summieren sie sich auf 250 Milliarden Dollar.

Das 2007 gestartete iPhone hat das Wachstum von Apple befeuert und ist das mit Abstand wichtigste Produkt des Konzerns. Es bringt rund zwei Drittel des Geschäfts ein. Damit schlug der Rückgang der Verkäufe direkt auf Umsatz und Gewinn durch.

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