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Radio Hamburg

Eine Milliarde Android-Handys betroffen

So schützt Ihr Euch gegen die Sicherheitslücke

Android Handy

Mit einem Marktanteil von 84,6 Prozent ist Android mit deutlichem Abstand Markführer im Bereich Software für mobile Endgeräte.

Durch eine Sicherheitslücke in Android ist bei betroffenen Handys der Datenschutz stark gefährdet. Wir verraten Euch, wie Ihr Euer Smartphone schützt.

Gleich vier Lücken hat die israelische Sicherheitsfirma Check Point entdeckt. Die betroffenen Versionen des Betriebssystems Android laufen auf Smartphones und Tablets. Die Schwachstellen in der Software werden Quadrooter genannt. Über diese Zugangspunkte kann ein potenzieller Angreifer sowohl Lese- als auch Schreibrechte erhalten und so das Gerät fernsteuern.

Besonders LTE-fähige Handys betroffen

Das Risiko, dass Euer Handy auch betroffen ist, steigt, wenn Euer Gerät LTE-fähig ist. Der Fehler taucht nämlich in der Treiber-Software des LTE-Chipsets der Firma Qualcomm auf. Auf Euer Handy könnte der Bug über eine einfache App gelangen, die nicht aus dem Google PlayStore geladen wurde. Es sind dafür nicht einmal besondere Zugriffsrechte erforderlich.

Diese Handys sind gefährdet

Bisher sind noch keine Fälle bekannt, in denen Nutzern die Kontrolle über ihr Gerät verloren haben, aufgrund dieses Sicherheitslecks. Dennoch wird das Risiko, dass dies bald der Fall sein könnte, als hoch eingestuft. Einige Handys, die möglicherweise nicht mehr geschützt wären, sind BlackBerry Priv, Google Nexus 5X, 6 und 6P, Samsung  Galaxy S7 und S7 Edge, LG G4, G5, V10 und das One Plus One, 2 und 3.

Sicherheits-Tipps

Bis jetzt ist noch unklar, wann die Sicherheitslücken behoben werden können, da Android eine freie Software mit offenem Quellcode ist. Bis dahin haben wir aber ein Paar Tipps für Euch, wir Ihr Euch möglichst effektiv gegen Angreifer schützt.

 

Das sind unsere Tipps für mehr Sicherheit auf Eurem Android-Handy

  • 1. Updates

    Wenn Euer Handy Euch darüber informiert, dass ein neues Update verfügbar ist, nehmt dieses Angebot auf jeden Fall wahr. Mit der neuen Software-Version ladet Ihr automatisch Verbesserungen für die Sicherheit herunter.

  • 2. Nur Google PlayStore

    Bei Apple ist die Möglichkeit, Apps auf anderen Wegen als aus dem AppStore herunter zu laden, von vorne herein ausgeschlossen. Bei Android ist das anders. Um Euch gegen Angreifer zu schützen, solltet Ihr aber auf Alternativen zum Google PlayStore verzichten, da dieser am seriösesten ist.

  • 3. WLAN

    Auch bei WLAN-Netzen solltet Ihr vorsichtig sein. Wählt Euch nur in Netzwerke ein, die vertrauenswürdig sind und aktuelle Sicherheitsstandards erfüllen. Besonders auf Reisen solltet Ihr bei öffentlichen HotSpots aufmerksam sein.

  • 4. Virenscanner

    Auf dem PC schon lange installiert, auf vielen Handys fehlt er noch: der Virenscanner. Viele der Firmen, die Anti-Viren-Softwares für den Computer anbieten, stellen auch mobile Versionen zum Download bereit. Informiert Euch darüber, vielleicht gibt es ja preisgünstige Kombipakete.

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