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Radio Hamburg

Facebook will Eure Kontakte

So widersprecht Ihr dem neuen Datenaustausch bei WhatsApp

WhatsApp, Sybol, Logo

Facebook will Eure Kontaktdaten, um unter anderem Werbung besser personalisieren zu können. Wer das nicht will, sollte den neuen AGBs von WhatsApp nicht zustimmen.

Wer nicht will, dass die Kontaktdaten von WhatsApp an Facebook weitergeleitet werden: So entkommt Ihr dem Datenklau!

Facebook und WhatsApp sollen enger miteinander verzahnt werden! Konkret heißt das, dass knapp zwei Jahre nach Übernahme von WhatsApp, nun die Telefonnummern und Informationen darüber, wie häufig der Dienst genutzt wird, an Mutterunternehmen Facebook weitergeleitet werden sollen, um Werbung besser personalisieren und unter anderem auch die Freunde-Suche verbessern zu können. Seit dem Kauf durch Facebook 2014 betonte WhatsApp, dass die Nutzerdaten nicht zusammengelegt werden, doch damit soll nun also Schluss sein. Zu Inhalten von Kurzmitteilungen solle Facebook allerdings nach wie vor keinen Zugang bekommen. Von Seiten vieler Datenschutzbeauftragten hagelte es trotzdem scharfe Kritik.

So widersprecht Ihr dem neuen WhatsApp-Datenaustausch

  • Wenn nicht schon, geschehen wird demnächst eine Push-Up-Nachricht von WhatsApp, während Ihr den Dienst benutzt auftauchen, in der Ihr den neuen AGBs zustimmen sollt. So sieht das Ganze dann aus…

  • Ihr tippt weder auf "Zustimmen" noch auf "Nicht jetzt", sondern auf "Lesen Sie mehr…" Dann sollte diese Maske auftauchen:

  • Dort klickt Ihr auf den Button rechts unten oder schiebt diesen zur Seite, sodass Ihr der Datennutzung für die von Facebook aufgeführten Zwecke widersprecht. Anschließend klickt Ihr auf "Zustimmen". Das sieht dann so aus…

  • An Facebook weitergegeben werde die Telefonnummer allerdings trotzdem. Die Informationen könnten dann von Facebook zum Beispiel verwendet werden, um den Betrieb der Infrastruktur und die Sicherheit zu verbessern, immerhin aber nicht für kommerzielle Zwecke.

Einstieg von WhatsApp in die Kapitalisierung von Daten

Das Teilen der Informationen von Nutzerkonten zwischen Facebook und WhatsApp ohne Einwilligung der Nutzer sei nach europäischen und nationalen datenschutzrechtlichen Standards massiv in Frage zu stellen, meint der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar. "Allein das Wissen über die gespeicherten Telefonnummern der Nutzer eröffnet Perspektiven, für die jeder Geheimdienst dankbar wäre", so Caspar. Der Schritt markiere den Einstieg von WhatsApp in die Kapitalisierung von Daten und werde dazu führen, "dass Facebook noch mehr über seine Nutzer weiß als zuvor", warnte der Datenschützer.

(dpa/jmü)

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