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Radio Hamburg

Neues von Kim Jong-un

Den Gaga-Diktator gibt's jetzt auch fürs Smartphone

Pjöngjang, 16.02.2016
Kimunjis, Emojis von Kim Jong-un

Insgesamt 12 verschiedene Kimunjis gibt's zur Auswahl.

Na, ob die Welt das wirklich noch gebraucht hat? Den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un gibt's jetzt auch als Emoji-Sammlung fürs Handy.

Was Kim Kardashian mit ihren Kimojis kann, das kann der nordkoreanische Plämpläm-Plautze-Diktator Kim Jong-un natürlich schon längst. Kim Jong-un hat jetzt endlich auch seine eigenen Emojis - Kimunjis! Jeder Smartphonenutzer kann sich die kleinen Bildchen ab sofort kopieren und nach Herzenlust in eigene Nachrichten einfügen, einen Haken hat die Sache aber.

Von Atombomben bis zu Dennis Rodman

Insgesamt 12 verschiedene Emojis im Kim Jong-un-Style gibt es zur Auswahl. Dabei reichen die Motive von einem weinenden und lachenden Kim Jong-un, über diverse Flaggenmotive, bis hin zu dem Nordkorea-Fan Dennis Rodman und Atombombenexplosionen. Über die Website  www.kimunji.online kann jeder die Bildchen komplett kostenlos herunterladen, kopieren und danach in SMS, Mail, Facebook, Snapchat- oder Whatsapp-Nachrichten einfügen.

Kritik an Nordkorea

Wer jetzt allerdings denkt, die Kimunjis seien die neuste durchgeknallte Marketingaktion des Nordkoreans, der irrt gewaltig. Entwickelt wurden die Emoticons von dem amerikanischen Webdesigner Ben Gillin, der sich mit den Kimunjis eigentlich über die Kim-Kardashian-Kimojis lächerlich machen wollte. Als Nebeneffekt habe sich dann ganz beiläufig ergeben, dass die Menschen auf Nordkorea und die dortigen, schrecklichen Probleme aufmerksam gemacht worden seien, so Gillin gegenüber "BBC.com". 

Vier Stunden Arbeiten

Der Texaner erklärte, die Diktator-Emojis seien recht fix fertig gewesen. Schon lange habe er sich mit seiner Frau über den verstörenden Inhalt der Kimoji-App aufgeregt, die mit vielen Beinahe-Nacktbildchen in den Händen von Kindern nichts zu suchen hätte. "Als es dann ein neues Update für die App gab und Nordkorea durch das Abfeuern einer Rakete gleichzeitig UN-Sanktionen gebrochen hat, habe ich die Kimunjis in vier Stunden entwickelt", so Gillian. Orientiert habe er sich dabei an den wenigen Infos, die es aus dem abgeschotteten Land in den Rest der Welt schaffen würden. Aus diesem Grund ist wahrscheinlich auch US-Basketballer Dennis Rodman in der Smiley-Sammlung vertreten. In den vergangenen Jahren hat der Sportler mehrfach das kommunistische Regime besucht und seine Bewunderung für das Land ausgedrückt.

Situation in Nordkorea ist dramatisch

"Auf keinen Fall will ich davon ablenken, wie dramatisch die Menschenrechtssituation in Nordkorea ist", so der Entwickler. Stattdessen wolle er die Menschen aufrütteln und auf die desaströse Lage in dem Land aufmerksam machen. "Wenn mein Witz dazu beiträgt, dass Menschen sich ernsthaft mit dem Land auseinandersetzen, dann haben sie sich immerhin damit beschäftigt!" Was Kim und Kanye oder auch Kim Jong-un von der App halten ist dem Amerikaner egal. Vor dem Diktator habe er keine Angst und Kimye scheinen wahrscheinlich zu beschäftigt weiter Geld zu verdienen.

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