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Radio Hamburg

E-Sport als Schulfach

Norwegische Schule bringt E-Sport auf den Lehrplan

FIFA 16, CLUB, Teaser

Für 30 Schüler wird im norwegischen Bergen ein Traum wahr. Die Schule bietet ab dem Schuljahr 2016/17 E-Sport als Wahlfach an.

Garnes Vindaregaande Skule! Diese norwegische Schule hat es jetzt wohl zu Ruhm in Zocker-Kreisen gebracht. Als erste Schule bietet sie E-Sport als Schulfach an. Und zwar, wie bei allen anderen Fächern auch, mit Noten, praktischen und theoretischen Tests.

5 Stunden E-Sport pro Woche

Insgesamt fünf Stunden pro Woche soll das Fach unterrichtet werden. Es dient als Alternative zu Sportwahlfächern wie Handball oder Fußball. Zwei konkrete Spiele sollen dann Einzug in die Klassenzimmer erhalten. Auf der Shortlist stehen "Dota 2", "Counter Strike: Global Offensive" und "League of Legends". Im Moment läuft eine Umfrage, in der sich die Schüler Spiele dieser Shortlist wünschen können.

Vielseitiger Unterricht

Zum einen beinhaltet der Unterricht das Erlernen und Vertiefen von einzelnen Spielmechaniken, außerdem soll es einen physischen Teil geben. Dazu sagte der Leiter der Wissenschaftsabteilung Petter Grahl Johnstad: "Neben den normalen Sport-Stunden werden die Schüler 90 Minuten spezielle Übungen absolvieren, wobei beispielsweise die Reflexe und Ausdauer trainiert werde."

Norwegen im E-Sport

Die Zahl der im Moment erfolgreichen E-Sportler in Norwegen ist relativ überschaubar. Der Bekannteste ist wohl Jens "Snute" Aasgaard, der lange Zeit als bester nicht koreanischer "Star Craft II"-Spieler galt. Zu "League of Legends" lassen sich zwei bekanntere Gesichter nennen: Dennis "Denden" Bui und Tri "k0u" Tin Lam. In "Counter Strike" gehört Ruben "RUBINHO" Villarroel zur Weltspitze.

Die Schule könnte als Vorreiter fungieren, der es einfacher macht, E-Sport auch auf anderen Schulen zu integrieren. Ob es in Deutschland allerdings ähnliche Pläne gibt, bleibt abzuwarten.

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