Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Netflix wächst

Netflix will Internet-TV weltweit verfügbar machen

Hamburg, 10.02.2016
Neues Crop Image

Netflix-Chef Reed Hastings möchte seine Serien weltweit und jederzeit verfügbar machen. Dafür spielt der Preis nur eine sehr untergeordnete Rolle. 

Das Internet hat bisher viele Branchen zu Fall oder ins Wanken gebracht. Eine der wenigen Ausnahmen ist das klassische Fernsehen. Und das trotz Werbeunterbrechungen, festen Sendezeiten oder einer Woche Pause zwischen zwei Folgen der Lieblingsserie. Im Internet hat sich allerdings ein neues Geschäftsmodell etabliert: Abo statt Werbung. Netflix-Chef Reed Hastings stellt sich derweil auf eine lange Ko-Existenz mit den klassischen Fernsehanstalten ein. "Die lokalen TV-Sender werden weiterhin regionale Inhalte anbieten", sagte er am Rande der Internet-Konferenz DLD in München.

Bisher war Netflix in rund 60 Ländern verfügbar und erreichte 69 Millionen Zuschauer. Jetzt kommen 130 Länder dazu – das ermöglicht den theoretischen Zugang zu insgesamt 5,5 Milliarden Menschen. Zurzeit ist Netflix in 21 Sprachen verfügbar, auch hier soll nachgelegt werden.

China als letzter Schritt zu globaler Erreichbarkeit

Laut Hastings kann man kein globales Unternehmen sein, ohne den chinesischen Markt zu bedienen. Hier steht man in Verhandlungen mit der Regierung, welche noch bis auf unabsehbare Zeit andauern können. Apple beispielsweise hat sechs Jahre auf die Erlaubnis gewartet, das iPhone auch in China verkaufen zu können.

VPN-Verbindungen werden künftig blockiert

Bisher war es möglich, mittels Virtual Private Networks (VPNs), Netflix vorzutäuschen, man würde sich in den USA aufhalten. Dadurch hat man Zugriff auf Inhalte, die man in Deutschland aufgrund einer anderen Rechtslage normalerweise nicht sehen kann. Damit soll jetzt Schluss sein. "Wir hassen es, das tun zu müssen. Aber die Studios zwingen uns dazu, weil wir nicht die Lizenzen für die internationale Distribution haben", sagte Hastings bei der DLD-Konferenz.

Globale Rechte für alle neuen Sendungen

Eigenproduktionen wie "House of Cards" oder "Orange is he new black" können bislang nur in den USA auf Netflix angesehen werden, da der On-Demand-TV Anbieter keine globalen Rechte für diese Serien besitzt. Die Rechte für "House of Cards" in Deutschland besitzt zum Beispiel Pay-TV Sender "Sky". Globale Rechte wird es laut Hastings aber für alle neuen Produktionen geben. Insgesamt 5 Milliarden Dollar stehen dieses Jahr für den Einkauf und die Produktion von neuen Sendungen bereit. 

Es gibt dennoch einige Möglichkeiten in den Genuss des weltweiten Angebots von Netflix zu kommen. Man muss zwar technisch etwas versiert sein, aber in unserer technologisierten Welt ist so einiges möglich. Vorraussetzung dafür ist zunächst ein Netflix-Konto. Alle weiteren Infos findet Ihr dann hier.

comments powered by Disqus