Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Weg damit!

Gefährliche Sicherheitslücken in Safari für Windows

Cupertino, 07.07.2016
Hacker, Raub, Online

Für Hacker und kriminelle Softwares ist es ein relativ leichtes Spiel, auf die Windows-Systeme von Safari-Nutzern vorzudringen.

Apple entwickelt den hauseigenen Browser Safari für Windows nicht mehr weiter. Dringliche Deinstallationsempfehlung wegen ausnutzbarer Sicherheitslücken!

Mit Windows-Computern den Apple-Browser Safari zu benutzen ist ab sofort ein Spiel mit dem Feuer: Der Browser wird nur noch für Apple-Systeme weiterentwickelt und gepflegt, so dass bereits bekannte Sicherheitslücken der Windows-Version nicht mehr geschlossen werden.

Dringliche Deinstallationsempfehlung

Ganz ähnlich wie beim QuickTime-Player, der auf Windows ebenfalls wegen derartiger Risiken nicht mehr genutzt werden sollte, wird die sofortige Deinstallation des Browsers empfohlen. Die neueste Safari-Version für Windows ist 5.1.7., die weiterhin zum Download angeboten wird. Mehrere Download-Plattformen warnen aber vor dieser Entscheidung und raten dazu, von einer Installation abzusehen. 

Was ist die Gefahr?

Die Software weist mindestens einen so genannten Exploit auf, also eine Art Zugangstor für die Infiltrierung des Systems durch Hacker und Schadsoftwares. Einmal ins System vorgedrungen, stehen Kriminellen alle Möglichkeiten offen. Üblicherweise wird hierbei ein Systemfehler provoziert und ausgelöst, der dann das Nachladen von Schadcode erleichtert. Dadurch kann zum Beispiel ein hintergründiges Verschlüsselungsskript in Gang gesetzt werden, ohne dass der Nutzer zunächst bemerkt, was vor sich geht. Dabei würden nach und nach Festplattendaten verschlüsselt und wären damit verloren. Diese ist nur eine von unzähligen Angriffsarten, denn prinzipiell jede Datei des Nutzers kann hierdurch offen zugänglich sein und missbräuchlich genutzt werden. Besonders für Netzwerkbetreiber, wie etwa in Firmen, ist das Risiko groß, sich durch einen derartigen Angriff schweren Schäden und Datenverlusten an allen Geräten im Netzwerk auszuliefern.

Einfach andere Browser nutzen

Das Opfer, als Windows-User auf Safari verzichten zu müssen, ist zum Glück überschaubar. Alternativen gibt es wie Sand am Meer. Selbst ohne Exploit: Wer will auf Dauer schon einen immer weiter alternden Browser nutzen? Einzig schade: Apple warnt die Betroffenen in keiner Weise. Zwar ist der Browser direkt bei Apple nicht mehr im Downloadangebot, aber Bestandsnutzer werden nicht beim Browserstart informiert oder dergleichen, sondern sind dieser Gefahr schutzlos ausgesetzt, wenn sie nicht selbst die Initiative ergreifen.

comments powered by Disqus