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Radio Hamburg

Neues aus dem Netz

WhatsApp als Computer-App und offene WLAN-Hotspots

Mountain View/Berlin, 11.05.2016
WLAN, Surfen, Tablet, Smartphone, Tastatur, iStock

Deutschland hinkt bei offenen WLAN-Hotspots im internationalen Vergleich hinterher. Dafür war bislang vor allem die Störerhaftung verantwortlich, weil damit die Betreiber für das Online-Verhalten Dritter verantwortlich waren. Das soll sich nun ändern.

Der beliebte Nachrichtendienst kann nun auch auf Computern via App genutzt werden. Und in Deutschland wird es wohl mehr Hotspots geben.

Facebook macht es einfacher, seinen Kurzmitteilungsdienst WhatsApp auch auf Windows-Computern und Macs zu nutzen. Seit Mittwoch (11.05.) kann man Apps für die beiden Betriebssysteme herunterladen, die Chats und Nachrichten vom Smartphone spiegeln.

Bisher gab es dafür nur eine Web-Version, jetzt läuft das Programm direkt auf den Geräten. Auf dem Computer muss dafür ein Betriebssystem ab Windows 8 oder OS X 10.9 installiert sein, wie WhatsApp in einem Blogeintrag mitteilte.

WhatsApp hat über eine Milliarde Nutzer weltweit und hat für viele von ihnen auf dem Smartphone die SMS komplett verdrängt. Mit dem Sprung auf die Computer verschärft die Facebook-Tochter die Rivalität mit übergreifenden Alternativen wie Microsofts Skype oder iMessage für Apple-Geräte.

Rechtliche Hürden für offenes WLAN abgeschafft

Im zähen Streit um ein neues Telemediengesetz haben Union und SPD den Weg für offene private WLAN-Hotspots in Deutschland freigemacht. Die Koalitionsparteien einigten sich am Mittwoch (11.05.) auf die Abschaffung der Störerhaftung. "Ich freue mich sehr darüber, dass wir heute einen Durchbruch beim Thema WLAN erzielen konnten", sagte der SPD-Netzpolitiker Lars Klingbeil. "Damit setzen wir eines der zentralen Ziele der Digitalen Agenda um. Der Weg für mehr freies WLAN in Deutschland ist damit endgültig frei."

Bislang mussten die privaten Betreiber von Hotspots für das Fehlverhalten von Nutzern - etwa beim illegalen Download von Songs oder Filmen - haften. Künftig genießen auch private oder nebengewerbliche Anbieter wie Restaurant-Besitzer das Haftungsprivileg von gewerblichen Internet-Providern. Die Koalitionsparteien einigten sich auch darauf, den offenen WLAN-Zugriff ohne eine technische Hürde wie eine
Zugangsverschlüsselung oder eine Vorschaltseite zu ermöglichen. (dpa)

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