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Radio Hamburg

The Winner is...

Der Casting-Hype reißt nicht ab

Köln, 11.04.2012
Linda de Mol The Winner is April 2012

Für das neue Format holt Sat.1 Linda de Mol ins deutsche Fernsehen zurück.

Mit "The Winner is..." startet Sat.1 die nächste Castingshow. Hat die Fernsehwelt so langsam nicht genug davon?

Muss das sein? Haben wir langsam nicht echt genug davon? Oder kommt da jetzt etwas ganz ganz neues, das man unbedingt gesehen haben muss? Sat.1 startet eine neue Castingshow mit dem Namen "The Winner is...“. Der Sender lässt im neuen Format Casting- und Gameshow verschmelzen – der Gewinner kann sich über 1 Million Euro freuen.

Linda de Mol wird reaktiviert

Sat.1 hat die niederländische Showmasterin Linda de Mol aus der Versenkung geholt, um durch die Show zu führen. Die Moderatorin hatte zuletzt 2004 das erfolgreiche niederländische Quiz "Miljoenenjacht“ nach Deutschland gebracht. Die Sendung hieß bei uns “Der Millionendeal“ und lief ebenfalls auf Sat.1. Wegen schlechter Einschaltquoten wurde das Format nach nur sieben Sendungen eingestellt. Guido Cantz übernahm die Sendung 2005 unter dem neuen Namen "Deal or no Deal“ und führte sie bis 2008 erfolgreich um.

In ihrem Heimatland Holland scheint Linda de Mol weiterhin sehr erfolgreich zu sein. In einem Interview sagte sie: „In Holland habe ich sehr viele große Samstagabend Shows wie 'Ik Hou Van Holland' oder 'Millionenjagd' für RTL Nederland moderiert. Die Frauenserie 'Feine Freundinnen' habe ich entwickelt und darin eine der Hauptrollen gespielt. Die Serie war sogar so erfolgreich, dass wir einen Kinofilm daraus gemacht haben – einer der Kinohits des vergangenen Jahres." Jetzt will sie es in Deutschland noch einmal versuchen, obwohl ihr Deutsch in den letzten Jahren ganz schön gelitten hat, wie sie selbst sagt.

Spielshow und Casting-Wettbewerb in einem

Mit "The Voice of Germany“ wurde gezeigt, dass man trotz der x-ten Staffel DSDS oder X-Factor, immer noch ein neues Show-Format im Casting-Stil aus dem Hut zaubern kann, dass zu begeistern weiß. Von den Machern der Show stammt auch die Idee für "The Winner is...“. Ganz einfach zu verstehen ist das allerdings nicht.

64 ganz unterschiedliche Teilnehmer

64 Bewerber aus acht verschiedenen Kategorien gehen ins Rennen, Solokünstler Männlich (18 – 39 Jahre), Solokünstler Weiblich (18 – 39 Jahre), Künstler/Künstlerin 40 und älter, Familie (zwei bis sechs Personen), Kinder (bis 13 Jahren), Teenager ( 14 bis 17 Jahre), Gruppen (zwei bis sechs Personen, die alle singen) und die wahrscheinlich spannendste Kategorie: Professionals. Darunter fallen alle Künstler, die in den letzten 25 Jahren einen Top-10-Hit hatten. Wer diese Profis sind, gab der Sender bisher nicht bekannt.

Ein ganz anderes Konzept

Auch die Jury-Konzept ist ein neues: Nicht nur Musikproduzent Mousse T. urteilt über den Auftritt der Teilnehmer, sonder auch eine Jury aus 100 musikbegeisterten „Normalbürgern“. Das Urteil wird dann nicht wie üblich direkt nach dem Auftritt bekanntgegeben, sondern die Künstler müssen sich selbst einschätzen und um ihr Weiterkommen dealen. An diesem Punkt trifft Castingshow auf Gameshow.

In jeder Folge gibt es acht Gewinner und acht Verlierer. Am Schluss gibt es nur einen Gewinner, der 1 Million Euro mit nach Hause nehmen darf. Sat.1 verspricht sich viel von diesem Konzept und auch Mousse T. zeigt sich überzeugt von seinem neuen Projekt:  "Der Daumen für die Kandidaten geht sofort hoch oder runter –das macht 'The Winner is...' unglaublich spannend und kurzweilig.“

Ob der Sender damit recht behält und ob Linda de Mol bei den deutschen Zuschauer mit einem neuen Showkonzept wieder landen kann, wird sich zeigen.

Komisch-kuriose Castingshow-Konzepte

Verrückte Konzepte für Castingshows gab es schon viele. Manche waren erfolgreich, andere brachten miese Quoten und einige wurden erst gar nicht ausgestrahlt. Lesen Sie hier die schrillsten, verrücktesten und skurillsten Castingshow-Konzepte.

Zum durcklicken

So verrückt sind Castingshows

  • "Someone's Gotta Go"

    2009 sorgte der Sender Fox für Aufregung, weil er ein Pilot für eine Castinghow mit dem Namen "Someone’s Gotta Go“ (Jemand muss gehen) produzierte. Die Kern-Idee der Show war, den Angestellten einer Firma zu feuern.

    Und das Ganze sollte so ablaufen: Angestellte einer kleinen Firma mit weniger als 20 Angestellten werden zu einer Betriebsversammlung gerufen und es wird bekannt gegeben, dass einer der Mitarbeiter entlassen werden muss. Dann erhalten die Angestellten alle Kriterien, mit der die Firmenleitung die Kündigung begründet: Personalakten, Budgets, Gehaltsinformationen. Danach entscheiden die Angestellten, unterstützt durch einen noch nicht namentlich bekannten Gastgeber und professionellen Unternehmensberater, wer von ihnen seinen Job verliert.

    Die Show geriet sofort in die Kritik, Fox strahlte die Pilot-Folge der Sendung nie aus.

  • "RuPauli‘s Drag Race"

    In RuPauli’s Drag Race sucht der Schauspieler RuPaul Ameriks nächsten "Drag Superstar". RuPaul, der in den 90er Jahren als Drag Queen weltweite Berühmtheit erlangte, tritt in der Show als Doppelrolle auf: Die Drag Queen RuPaul entscheidet, wer in der Sendung weiterkommt und welcher Kandidat ausscheidet. Der Mann RuPaul Charles unterstützt die Kandidaten bei den Challenges.

    In den USA ist die Show so erfolgreich, das zurzeit schon die vierte Staffel beim US-Sender Logo läuft. Ein verrücktes Konzept, das zu funktionieren scheint.

  • "Paris Hilton’s My new BFF"

    Frei übersetzt: Paris Hiltons neuer bester Freund für immer. Das It-Girl Paris Hilton sucht in einer Reality-Casting Show ihre neue beste Freundin/Freund. 16 Frauen und zwei Männer müssen verschiedene Aufgaben bewältigen, um Paris Vertrauen zu erlangen und sie davon zu überzeugen, dass genau sie  das Zeug haben, ihr neuer bester Freund für immer zu werden. Es wurden zwei Staffeln produziert, weil sich Paris nach eigener Aussage mit der Gewinnerin aus der ersten Staffel nicht mehr verstehen würde.

    Da kommt der leise Verdacht auf, das auf Grund des großen Erfolgs der Show schnell eine Notlüge herhalten musste, um eine weitere Staffel zu produzieren und noch mehr Kohle zu machen.

  • „My Name is“

    In der deutschen Castingshow „My Name is“ wird der beste Imitator eines Mega-Stars in der Kategorie Erwachsener (Ab 16 Jahren) und Kind (6 bis 15 jahre) gesucht. In der ersten Staffel siegte der 12-jährige Linus als Justin Bieber und Mario, der Robbie Williams imitierte. Stellt sich nur die Frage, wer einen Justin Bieber oder Robbie Williams Imitator im Fernsehen sehen möchte, wenn auf einem anderen Programm vielleicht gerade das Original zu sehen.
    Das scheinen aber doch mehr Leute zu seien, als man glaubt. Die zweite Staffel von „My Name is“ startet Ende April.