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Radio Hamburg

Wetterkapriolen "The Big Freeze"

Schnee in Neuseeland

Ungewöhnlich für Neuseeland uns so auch das letzte Mal vor 35 Jahren eingetreten: Schnee, soweit das Auge reicht.

Wellington - Der schlimmste Schneesturm seit Jahrzehnten hat weite Teile Neuseelands am Montag (15.08.2011) in ein Schnee- und Verkehrschaos gestürzt. Kalte Polarluft peitschte heftige Schneeschauer über das Land. Einige Flughäfen und viele Straßen wurden geschlossen. Selbst Kaiserpinguin "Happy Feet", der sich nach Neuseeland verirrt hat und im Zoo von Wellington aufgepäppelt wird, bekam kalte Füße. Er ließ sich nach Angaben einer Zoo-Sprecherin nur mit Mühe zu einem Bad im Salzwasser-Pool bewegen und watschelte nach wenigen Minuten schnurstracks zurück in seine vier Wände.

Bibber-Wetter aus der Antarktis

Die ungewöhnliche Kaltfront war am Sonnta (14.08.2011) aus der Antarktis nach Neuseeland gezogen. Der Wetterdienst sprach von einem Sturm, wie man ihn nur einmal im Leben erlebt. "The Big Freeze", wie die
Neuseeländer das Tiefdruckgebiet nannten, soll noch bis Ende der Woche das Wetter bestimmen, warnten Meteorologen. Die Temperaturen lagen in Wellington um den Gefrierpunkt. In der größten Stadt Auckland im Norden schneite es erstmals seit 1976. Die Hauptstadt Wellington bekam in 24 Stunden so viel Schnee ab wie seit 50 Jahren nicht mehr. Die meisten Ausfahrtstraßen wurden geschlossen, auch die beiden Autobahnen Richtung Auckland 660 Kilometer weiter nördlich. Der Chef der Zivilverteidigung, Rian Van Schalkwyk, rief die Menschen auf, sich mit Nahrungsmitteln, Wasser, Feuerholz und Medikamenten einzudecken, sich um allein lebende Nachbarn zu kümmern und dann möglichst zu Hause zu bleiben.
Praktisch die ganze Südinsel lag unter einer Schneedecke. Etwa 20 Überlandstraßen wurden unpassierbar. Der Wintersportort Queenstown war zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. Die Flughäfen von Christchurch, Queenstown und Dunedin wurden geschlossen. Die Kinder hatten schulfrei. Pinguin "Happy Feet" war nach Angaben von Zoo-Sprecherin Kate Baker "nicht sehr begeistert" von seinem Ausflug in den Schnee und den Pool. (dpa)