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Radio Hamburg

Waffen, Drogen,...Ü-Eier

Das Überraschungs-Ei darf nicht in die USA

Hamburg, 18.04.2012

Unglaublich: wegen eines uralten Gesetztes, dürfen Überraschungs-Eier für Kinder nicht in die USA eingeführt werden. Jetzt regt sich Unmut.

Waffen, Drogen, bedrohte Tierarten - logisch, dass man bei der Einfuhr dieser Waren mit dem Gesetz in Konflikt kommt und damit rechnen muss, vom Zoll am Flughafen festgehalten zu werden, ein saftiges Bußgeld bezahlen muss oder vielleicht sogar für längere Zeit hinter Gitter muss. Aber war Ihnen auch bewusst, dass Ihnen das mit einem Ü-Ei auch passieren kann? Uns nicht! Aber so ist es. Schuld daran ist ein us-amerikanisches Gesetz von 1938.

230 Euro für ein Ü-Ei

Eine Lufthansa-Stewardess hat es kürzlich hart getroffen. Die Stewardess hatte ein Überraschungs-Ei im Gepäck als sie beruflich in die USA fliegen sollte, durfte es aber nicht mit an Bord der Maschine nehmen. Ganz im Gegenteil, sie musste für das süße Ei, das normalerweise rund 1 Euro kostet, 230 Euro Strafe bezahlen. Das berichtet "biztravel.de". Grund ist ein us-amerikanisches Gesetz von 1938. Dieses Gesetz verbietet ungenießbare Gegenstände in Süßigkeiten.

Der Fall der Stewardess ist keine Einzelheit. Wie "Der Spiegel" berichtet hat die US-Behörde CBP (Customs and Border Protection) 2011 rund 60.000 Ü-Eier aus Koffern konfisziert.

Freiheit für das Ei

Aber auch in den USA regt sich jetzt langsam Protest. Keiner versteht so recht, warum das Besitzen eines Ü-Eis unter Strafe stehen soll und auch die US-Amerikaner finden allmählich Gefallen an dem Schoko-Ei mit Überraschungsfüllung, das Ihnen so lange vorenthalten wurde. Jetzt gibt es eine Online-Petition, in der US-Bürger "Freiheit für das Ei" fordern.

Im Jahre 1974 hatte der Unternehmer und Konditormeister Michele Ferrero die Idee, Spielzeug in gelbe Plastikkapseln zu packen und diese mit Schokolade zu ummanteln. Die erste komplette Serie kam 1981 auf den Markt.