Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Freitag der 13.

Was ist dran am Aberglaube?

Hamburg, 13.11.2015
Kalender, Februar, Datum

Freitag der 13. ist für viele ein geheimnisvoller Unglückstag.

Es ist wieder soweit: Es ist Freitag der 13te - ein echter Unglückstag oder nur Aberglaube?

Gehört Ihr auch zu den Menschen, die an einem Freitag zu Hause bleiben, wenn es der 13. ist? Schließlich gilt dieses Datum schon seit Jahrhunderten als DER Unglückstag schlechthin! Aber woher kommt eigentlich dieser Aberglaube und wieso hält er sich so hartnäckig?

Die magische Zahl 13

An einem Freitag, dem 13. vereinen sich zwei vermeintlich Unglück bringende Komponenten: Zum einen die Zahl 13 - Hintergrund dieses Aberglaubens ist die christliche Geschichte. In der Bibel steht, dass beim letzten Abendmahl 13 Personen am Tisch saßen. Und der 13te war der Verräter Judas. Im deutschen Volksmund wird die Zahl 13 deswegen „Dutzend des Teufels“ genannt. Viele Hotels verzichten auf die Zimmernummer 13, Flugzeuge haben keine Reihe 13, Hochhäuser lassen das 13. Stockwerk aus.

Zum anderen gilt der Freitag - ebenfalls im Christentum - auch als "negativ vorbelasteter" Wochentag. Denn es soll ein Freitag gewesen sein, an dem Eva Adam zur verbotenen Apfelverkostung verführt hat. Außerdem wurde Jesus an einem Freitag gekreuzigt.

Doch die Angst vor diesem Datum muss nicht sein. An diesem sogenannten Unglückstag passiert nicht mehr als sonst - das sagen zumindest Statistik-Experten. Also ruhig den Polsteranzug ausziehen und raus gehen - es ist ein Tag wie jeder andere.

Welcher Aberglaube uns im Alltag noch verfolgt? Klickt Euch durch!

Mehr zum Thema

Die beliebtesten Aberglauben

  • Schwarze Katzen bringen Pech

    Dieser Aberglaube stammt aus dem Mittelalter. Schwarze Katzen galten als Gefährten von Hexen, außerdem als Auslöser von Krankheiten und Unfällen. Wenn eine schwarze Katze von links über die Straße läuft, bringt das Unglück. Um das zu verhindern, soll man drei Steine auf ihre Spur legen oder auf einen Stein spucken.

  • Unter einer Leiter hindurchgehen bringt Unglück

    Um sein Glück nicht zu gefährden, darf man nicht unter einer Leiter hindurchgehen. Der Ursprung dafür liegt schon Jahrhunderte zurück. Die Leiter, die Wand und der Boden bilden ein Dreieck und dies war bei den Christen eine heilige Form. Geht man also hindurch, verletzt man quasi den heiligen Raum.

  • Spiegelscherben bringen Pech

    Es heißt: Wer einen Spiegel zerbricht, der hat sieben Jahre Pech. Das geht darauf zurück, dass der Spiegel die Seele des Hineinschauenden beherbergen soll - zerbricht dieser den Spiegel, so zerbricht auch seine Seele. Da eine Seele sieben Jahre brauchen soll um zu heilen, hat man angeblich entsprechend sieben Jahre Pech.

  • Die Geisterstunde

    Die Geisterstunde liegt zwischen 0 und 1 Uhr Nachts. Doch warum? Diese Stunde ist die dunkelste Stunde der ganzen Nacht, da die Sonne ihren tiefsten Punkt erreicht. Legenden zufolge sollen die Geister der Verstorbenen aufgetreten sein, auch Hexenversammlungen und Teufelsanbetungen sollen in diesem Zeitraum gern stattgefunden haben.

  • Salz verstreuen bringt Unglück

    Verschüttet jemand Salz, soll es zu Streitereien kommen und Unglück geschehen. Dier Aberglaube rührt daher, dass Salz früher sehr kostbar war, es wurde sogar "weißes Gold" genannt. Wenn also Salz verschüttet wurde, war das natürlich teuer. Und da kann man sich schon mal streiten...

  • Zigarette an Kerze anzünden tötet Seemann

    Angeblich stirbt ein Seemann, wenn man seine Zigarette an einer Kerze anzündet. Woher kommt das? Früher haben die Seemänner im Winter, wenn sie nicht auf den Schiffen unterwegs waren, ihr Geld mit der Herstellung von Streichhölzern verdient. Zündet man also die Zigarette an einer Kerze an, so verdient der Seemann kein Geld - und stirbt.

comments powered by Disqus