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Radio Hamburg

Rekordversuch gestartet

Schweizer will den Rhein durchschwimmen

Zürich, 03.05.2012
Extremsportler Ernst Bromeis

Extremsportler Ernst Bromeis hier beim Training vor dem Start der Rhein-Durchschwimmung.

Als erster Mensch will ein Schweizer Extremsportler den Rhein auf seiner gesamten Länge durchschwimmen.

Der Start war bitterkalt, doch er will durchhalten. Der Schweizer Ernst Bromeis hat am Mittwoch sein wohl ehrgeizigstes Projekt gestartet: Er durchschwimmt den Rhein, auf seiner ganzen Länge, von der Quelle am Tomasee bis zur Mündung in der Nordsee.

Bitterkalter Start

Bei eisigen Temparaturen ist der Extremsportler Ernst Bromeis am Mittwoch in den Alpen zu seinem Rekordversuch aufgebrochen, den gesamten Rhein zu durchschwimmen. "Es war bitterkalt, aber es ist alles gut gegangen", sagte der 43-jährige Schweizer nach Bewältigung der ersten Etappe. Bromeis hatte sich auf die Aktion "Das Blaue Wunder Rhein" jahrelang vorbereitet. "Ich bin froh, dass es nun endlich begonnen hat", sagte der durchtrainierte Naturliebhaber.
Zum Startschuss im Tomasee im Alpenkanton Graubünden trug er einen leuchtend roten Thriatlon-Schwimmanzug. Doch von "Schwimmen" konnte noch nicht wirklich die Rede sein. Der See - mehr als 2300 Meter über dem Meeresspiegel - gilt als Quelle des Vorderrheins. Da er noch zugefroren ist, musste für den symbolischen Auftakt erst ein Loch in die Eisfläche gehackt werden. Noch liegt zu dieser Jahreszeit eine dicke Eisschicht auf dem See. Der Tomasee liegt am Oberalppass, auf 2344 m ü. M. Er gilt als Quelle des Rheins. Nur hier kann der vier Länder durchfliessende Strom noch mit einem einzigen Schritt überquert werden.

Schwimmen am Anfang nicht möglich

Der Rest der ersten Etappe war eine Kombination von Skilaufen und kräftigem Waten: Der weltbekannte Strom ist seinem Quellgebiet meist noch zu flach ist, um "schwimmbar" zu sein. Von diesem Donnerstag (03.05.2012) an kann Bromeis dann auch richtig eintauchen, da das Wasser immer tiefer wird. "Er will sich dann aber über den langen noch eine zusätzlichen kurzen Warmhalteanzug streifen", berichtete eine Helferin. "Der Thriatlonanzug allein hat sich im Eiswasser hier oben wohl doch als nicht ausreichend erwiesen." Einen Monat lang will Bromeis im Tagesdurchschnitt etwa 50 Kilometer im Wasser zurücklegen und so am 31. Mai die Rheinmündung bei Rotterdam erreichen.

Wer ist Ernst Bromeis?

Ernst Bromeis ist Turn- und Sportlehrer (Universität Basel) und ehemaliger Triathlon-Trainer, Familienvater, Abenteurer und Wasserbotschafter. Und er setzt sich nach eigenen Angaben für das  Element Wasser ein: "Wasser ist unverzichtbar. Es ruft zum Staunen, Innehalten und Sorgetragen auf´." 

Bereits 2008 durchschwamm er 200 teils gletscherkalte Seen seiner Heimat Graubünden. Zwei Jahre später nahm er sich in jedem Schweizer Kanton den grössten See vor und überwand 300 Kilometer Wasserwege.

(dpa/aba)

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