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Radio Hamburg

"Weltmeister der Luftgitarre 2013"

Amerikaner Eric Melin gewinnt den Wettbewerb

Oulu, 24.08.2013

Eric "Mean" Melin gewinnt die Luftgitarrenweltmeisterschaft in Finnland. 

In Finnland fand wie jedes Jahr die Luftgitarrenweltmeisterschaft statt. Der Amerikaner Eric "Mean" Melin war so überzeugend, dass er gewann. 

Die Luftgitarren Weltmeisterschaft ist im finnischen Oulu am Freitag (23.08.) zu Ende gegangen. Der Titel "Weltmeister der Luftgitarre 2013" geht in die USA. Eric Melin alias "Mean Melin" aus Kansas spielte das imaginäre Musikinstrument so überzeugend, dass er beim Wettbewerb am Freitagabend seine Konkurrenten aus zehn Ländern in den Schatten stellte. Und auch der zweite Platz belegte ein Amerikaner. Doug Strook alias "The Thunder" bliebt nur 0,2 Punkte hinter Melin zurück.

Bester Deutscher belegt Platz 11

Unter den besten zehn Luftgitarrenspielern ist leider kein Deutscher. Der beste Deutsche, Daniel Oldemeier aus Paderborn, verfehlte knapp die Top Ten und landete auf Platz 11. Bei der jährlichen Meisterschaft messen sich die Teilnehmer mit spektakulären Auftritten - ganz ohne Gitarre. Hanna Jakku aus dem Organisationskomitee sagt: "Eric Melin ist ein wenig anders als die anderen". "Er hat einen sauberen Stil: einfacher und klarer Rock. Das hat auch mir am besten gefallen."

Die Musik für sein Solospiel habe er selbst komponiert. Als Preis bekam der Amerikaner, der wie der Foo Fighters-Gitarrist Dave Grohl aussieht, eine transparente Gitarre aus Acryl. 

Finnen mögen außergwöhnliche Meisterschaften

Im Jahr 1996 feierte die Luftgitarrenweltmeisterschaft ihr Debüt. Was als Jux begann, lockte in diesem Jahr rund 7.000 Menschen in die Stadt am Bottnischen Meerbusen, 600 Kilometer nördlich von Helsinki. Die Finnen messen sich gern in ungewöhnlichen Disziplinen. Auch im Gummistiefelweitwerfen, Moorfußball und Handywerfen gibt es internationale Wettbewerbe. 

(dpa/pgo)

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