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Radio Hamburg

Exakter Nachbau

Die Titanic sticht bald wieder in See

New York, 26.02.2013
Titanic II

2016 soll die Titanic II bereits in See stechen - und ihr Ziel New York dieses Mal sicher erreichen.

Mit einem fast exakten Nachbau des legendären Kreuzfahrtschiffes "Titanic" will der australische Bergbau-Millionär Clive Palmer 2016 in See stechen.

Ein fast exakter Nachbau des legendären Kreuzfahrtschiffes "Titanic" könnte schon in rund drei Jahren in See stechen, sagt der australische Millionär Clive Palmer. Dann soll die "Titanic II" fertig sein. Die "Titanic II" werde allerdings anders als ihre Vorgängerin ein Kasino, Klimaanlagen, Internet - und natürlich mehr Rettungsboote haben, sagte Palmer am Dienstag vor Journalisten in New York. "Es wird das sicherste Kreuzfahrtschiff der Welt werden", versicherte Chef-Designer Markku Kanerva. Die Original-"Titanic" war 1912 bei ihrer Jungfernfahrt von Southhampton nach New York mit einem Eisberg kollidiert und gesunken. Rund 1.500 Menschen kamen dabei ums Leben.

Bereits 40.000 Anfragen für die Titanic II

"Diesmal werden wir die Reise zu Ende bringen", sagte Palmer. "Wir werden nach New York fahren." Das Projekt sei für ihn eine Herzensangelegenheit. "Warum fliegt man zum Mond? Warum ist Christopher Columbus nach Amerika gesegelt? Weil sie es konnten. Ich kann das hier und ich werde es durchziehen." Rund 40.000 Ticketanfragen lägen bereits vor. "16 Menschen haben angeboten, bis zu eine Million Dollar zu zahlen, um dabei sein zu können." Wieviel ein Ticket kosten werde, sei allerdings noch nicht klar. "Eine Million wohl eher nicht. Ich erwarte aber, dass das Ganze ein großer finanzieller Erfolg für mich wird."

Bau beginnt noch dieses Jahr

Mit dem Bau des rund 270 Meter langen Schiffs werde voraussichtlich noch in diesem Jahr in einer chinesischen Werft begonnen. Ungefähr im Herbst 2016 könne das Schiff, das Kapazität für rund 2.500 Passagiere hat, dann von Shanghai ins britische Southhampton und weiter nach New York fahren. Nach der Jungfernfahrt solle die «Titanic II» weiter als Kreuzfahrtschiff im Einsatz bleiben.

Kostüme und drei Klassen

Wie viel das Projekt kostet, wollte Palmer nicht sagen. "Ich habe genug Geld, um das alles zu finanzieren." Für die Passagiere sollen auch Kostüme aus der damaligen Zeit zur Verfügung gestellt werden. "Es wird alles genau wie damals sein. Auch die Trennung zwischen den Passagieren der ersten, zweiten und dritten Klasse werden wir nachstellen." Er selber werde auch an Bord sein - allerdings in einer Kabine der dritten Klasse. "Da ist es doch am spaßigsten."

(dpa/lhö)

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