Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Das große Rikscha-Rennen in Indien

Vier Niedersachsen auf abenteuerlicher Reise

Jaisalmer, 17.01.2013
Rikscha-Rennen

Auf dem Blog "Wheel of India" berichten die Norddeutschen von den Erlebnissen auf ihrer Reise durch Indien.

Ein vierköpfiges Team aus Niedersachsen fährt zwei Wochen lang mit einer Rickshaw 3.200 Kilometer quer durch Indien.

Einmal quer durch Indien: Das Team aus Niedersachsen schlängelte sich auf drei Rädern durch chaotischen Verkehr, trieben ihr Gefährt über Schnellstraßen und wurden durch die offenen Seiten über die gesamten 3200 Kilometer windgekühlt.

Ausgewiesene Abenteurer

"Wir sind jetzt ausgewiesene Abenteurer", freut sich Edith Schiele. Stolz zeigt sie die Urkunde, die beweist, dass sie und der Rest des vierköpfigen Teams mit einer Motorrikscha quer durch Indien gefahren sind. Dabei hätten die Menschen in Indien ihnen die zweiwöchige Fahrt von Jaisalmer in Nordindien nach Kochi im Süden leicht gemacht, erzählt Bärbel Bischoff. "Die Leute waren dermaßen freundlich, sie haben gewunken, gelacht und die Daumen nach oben gereckt, wenn wir vorbeigefahren sind", sagt die 51-Jährige.

Das untauglichste Gefährt für eine Tour

Organisiert wird die verrückte Tour von dem britischen Unternehmen "Adventurists", das mit Absicht ein typisch asiatisches Stadtgefährt auf die Strecke schickt - und damit ihrer Meinung nach das untauglichste Fahrzeug. "Laut, unkomfortabel, anfällig für Pannen und völlig nutzlos, um vor den Elementen zu schützen", heißt es in der Ausschreibung für den "Rickshaw-Run". Trotzdem wagten sich 77 Teams in ihren selbst designten Rikschas auf die Strecke. Nur Start und Zielort sind dabei vorgegeben, die Route müssen die Teilnehmer selbst finden.

Kein Navi, nur Kompass und Landkarte

Das einzige deutsche Team im Feld hockte jeden Tag acht bis zwölf Stunden in der kleinen "Emma" und nur einer von ihnen durfte jeweils auf dem Motorrad "Ennie" nebenher cruisen. "Wir hatten kein Navi, kein Google Maps, wir sind mit richtigen Landkarten und Kompass gefahren", sagt Schiele. Oft stimmten die Karten aber überhaupt nicht mit den tatsächlichen Straßen überein. Manchmal fragten sie deswegen die Einheimischen nach dem Weg. "Das war sehr lustig, denn jeder gab eine andere Auskunft."

(dpa/mho)

comments powered by Disqus