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Radio Hamburg

Kroko im Schockzustand

120-Kilo-Frau verletzt Zirkuskrokodil

Murmansk (Russland), 22.05.2014
Krokodil "Michael Jackson" hat einen 57-jährigen Angler gefressen

"Fedja" hatte den 120-Kilo-Frau-Sturz nicht erwartet. Ihm geht es zum Glück wieder gut.

Beim Transport eines Zirkuskrokodils ist in Russland eine 120 Kilogramm schwere Frau auf das Reptil "Fedja" gestürzt und hat es dabei verletzt.

"Fedja", ein Zirkuskrokodil aus Russland, hatte so etwas während seines Schläfchens an Bord eines Kleinbusses niemals erwartet. Die 120 Kilogramm schwere Buchhalterin der Wandertruppe sei nicht angeschnallt gewesen und vom Sitz auf die zwei Meter lange Echse gefallen, als der Kleinbus durch ein Schlagloch holperte, sagte Direktor Wassili Kolos in Murmansk der Presseagentur Ria Nowosti.

Das Kroko musste stundenlang kotzen

Das verletzte Krokodil habe sich danach drei Stunden lang immer wieder erbrochen, weshalb seine Wärter um sein Leben bangten. Nach einer langen Untersuchung habe ein Tierarzt den weiteren Einsatz von "Fedja" erlaubt, sagte der Chef des Russischen Zirkus. Die Buchhalterin habe er zunächst feuern wollen. "Aber das renkt sich wieder ein", sagte Kolos.

Nutzung von Tieren im Zirkus

Löwen, Affen, Tiger und Krokodile werden oft in russischen Zirkusse eingesetzt, da es im Land keine Gesetze dagegen gibt. In Deutschland sollen Kontrollen der Veterinärämter am Gastspielort und die "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen" die Einhaltung des Tierschutzes im Zirkus sicherstellen. In Schweden, Finnland, Dänemark und Österreich ist die Haltung von Wildtieren in Zirkussen zum Teil oder gänzlich verboten.

(mej)

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