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Radio Hamburg

Für 38.000 Euro!

Schulklasse reist auf Staatskosten nach NY

Berlin, 05.11.2015
New York

Eine Woche lang ließ es sich eine Berliner Klasse in New York richtig gutgehen.

Gut, kann man mal machen, muss aber nicht unbedingt sein. Ganz trickreich ist eine Berliner Klasse mit Fördergeldern des Bundes zum Big Apple geflogen.

Für eine Klassenfahrt nach New York haben Berliner Jobcenter einer Schulklasse mehr als 38.000 Euro gezahlt. Das Geld kam aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, mit dem Schüler aus Familien mit geringem Einkommen unterstützt werden, wie der "Tagesspiegel" am Mittwoch (04.11) berichtete. Alle 15 Schüler des Englisch-Leistungskurses hätten die Förder-Voraussetzungen erfüllt. Höchstgrenzen gibt es in Berlin nicht.

Muss das sein?

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) kritisierte die Entscheidung der Schule für die teure Fahrt. "Ich erwarte, dass Lehrkräfte und Schulen verantwortungsvoll die Ziele ihrer Klassenfahrten aussuchen und die Kosten in den Blick nehmen. Diese Fahrkosten sind entschieden zu hoch." Der Schulleiter sagte dem Blatt, die Genehmigung der Reise sei möglicherweise ein Fehler gewesen. "Ich habe einmal nachgegeben, und das war vielleicht einmal zu viel". Rund 400 Euro könnten nun aber pro Schüler zurückgezahlt werden, weil die Reise etwas billiger ausgefallen sei als geplant.

Was meint Ihr? Muss man für eine Klassenfahrt wirklich nach New York oder tut's auch die Lüneburger Heide? Schreibt uns Eure Antwort jetzt in die Kommentare!

(dpa/san)

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