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Radio Hamburg

Spenden kann so irre sein

Die 10 merkwürdigsten Spendenaktionen der Welt

Hamburg, 30.11.2015
Collage verrückte Spendenaktionen

Donut-Fress-Lauf, Glatze schneiden oder doch lieber Rosenkohl mit der Nase einen Berg hochrollen - Spendensammlungen können ganz schön durchgeknallt sein. 

Von Justin-Bieber-Qualen bis hin zum Rosenkohl einen Berg mit der Nase hochrollen: Einige Spendenaktionen sind an Kuriosität kaum zu überbieten, sorgen aber für mächtig Wirbel.

Wohl fast jeder von uns ist für den guten Zweck schon einmal um die Wette gerannt, hat an irgendeinem Weltrekord teilgenommen oder hat sonst irgendeine gemeinnützige Aktion tatkräftig unterstützt. Dass es am Ende aber nicht immer der übliche 10-Kilometer-Lauf, das Wettessen oder der Kuchenverkauf sein muss, um die Spendendose zum Klingeln zu bringen, beweisen ziemlich verrückte Spendenaktionen auf der ganzen Welt. Dank der ausgefallenen Ideen konnten viele verrückte Spendensammlungen im Laufe der letzten Jahre bereits Millionen von Spendengeldern zusammenbringen. Wir haben uns für Euch durch das Netz gewühlt und die zehn kuriosesten, verrücktesten und ausgefallensten Spendenaktionen der Welt zusammengetragen. Viel Spaß!

TOP 10 - Krispy Kreme Challange

Gut, um die Wette rennen oder um die Wette essen, kann eigentlich jeder für den guten Zweck - wenn man aber beides verbindet, wird daraus ein ziemlich verrücktes Spendenspektakel. Bei der alljährlichen "Krispy Kreme Challenge" im US-Bundesstaat North Carolina rennen die über 8.000 Teilnehmer ganz unter dem Motto: "2.500 Kalorien. 12 Donuts. 8 Kilometer. 1 Stunde". Klingt ziemlich behämmert und genau das ist es auch. Zuerst geht es für die Teilnehmer vom Start vier Kilometer zum Donut-Laden "Krispy Kreme", wo die Läufer innerhalb kürzester Zeit ein Dutzend Donuts futtern, nur um dann mit vollem Magen wieder 4 Kilometer zur Start- und Ziellinie zurückzulaufen. Die Organisatoren nennen ihren Lauf deshalb auch augenzwinkernd "den Test für körperliche Fitness und Magen-Darm-Durchhaltevermögen". Das Ergebnis des Gaga-Runs: Viele sich übergebende Menschen am Straßenrand, aber auch jährlich ein Spendenaufkommen von über 200.000 US-Dollarn, also umgerechnet 189.000 Euro, für ein Kinderkrankenhaus.

TOP 9 - St. Baldricks Glatzen-Event

Eigentlich als eine verrückte Idee zwischen drei Geschäftsmännern entstanden, sind die Haare-ab-Veranstaltungen der St. Baldricks's Foundation inzwischen ein gigantisches Charity-Event geworden. Im Sommer 1999 haben die drei Gründer nach einem möglichst kreativen Weg gesucht, die Krebsforschung zu unterstützen. Ihre Idee: Für jeden kahl rasierten Kopf wird ein gewisser Betrag gespendet. Waren das 1999 bereits stolze 98.000 Euro, kamen 2011 schon insgesamt über 36,9 Millionen Euro zusammen. Über die Jahre hat die St. Baldricks's Foundation auf einer Vielzahl von Glatzen-Events in Schulen, Restaurants, Einkaufszentren oder Kirchen bereits Hunderttausende Köpfe von ihrer Haarpracht befreit und damit insgesamt mehr als 168 Millionen Euro erwirtschaftet - und das alles nur durchs Glatze schneiden. 

TOP 8 - Higheel-Run für Männer

Ziemlich lustig anzuschauen ist der jährliche "Walk a Mile in Her Shoes"-Lauf, der seit 2001 in vielen Ländern veranstaltet wird, um gegenüber häuslicher Gewalt, Nötigung, Vergewaltigung und Diskriminierung aufmerksam zu machen. "Du kannst die Erfahrungen von anderen Menschen nicht wirklich nachvollziehen, bevor du eine Meile in deren Schuhen gelaufen bist", nennt sich ein amerikanisches Sprichwort und ganz nach diesem Slogan, schlüpfen bei dem Lauf Männer in hochhackige Frauen-Treter und marschieren damit mehr als 1,5 Kilometer umher. Und so schnallen sich inzwischen jedes Jahr Zehntausende Männer die Higheels an, um auf wackligen Beinen Geld zu spenden.

TOP 7 - 1-Jahr-Kleid-Challenge

Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Die New Yorkerin Sheena Matheiken hat sich 2009 für die Ausbildung von armen, indischen Kindern mit einer ganz besonderen Spendensammlung eingesetzt. Sie hatte geschworen für ein ganzes Jahr lang jeden Tag das gleiche kurze, schwarze Kleid zu tragen, um die Akanksha Foundation zu unterstützen. Matheiken veränderte ihren Look bei dieser "The Uniform Project" getauften Aktion dabei mit Accessoires jeden Tag ein bisschen, trug am Ende aber immer dasselbe kurze Schwarze. Nach 365 Tagen hatte die New Yorkerin schließlich mehr als 94.000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Auch heute noch beteiligen sich viele Frauen auf der ganzen Welt an der Aktionen mit ihren ganz eigenen "Uniform"-Projekten. 

TOP 6 - Lapdance für Spielsachen

"Sex sells" funktioniert nicht nur in der Werbung, sondern auch beim Spenden. Der Erwachsenenclub " Admiral Theater" in Chicago sammelt jedes Jahr im Dezember auf ganz freizügige Art und Weise Geld für Bedürftige. Jeder, der in der Vorweihnachtszeit ein neues und in Geschenkpapier verpacktes Kinderspielzeug mitbringt, erhält einen gratis Lapdance. "Lap Dances for the needy" nennt sich die ganze Aktion. Das freut dann nicht nur den edlen Spender, sondern am Ende auch eine Vielzahl von lokalen Spendenorganisationen.

Verrückte Spendenaktionen, Lap Dances for the needy

TOP 5 - Barhocker-Wettrennen

Auf einem Schlitten oder auf Skiern kann nun wirklich jeder einen schneebedeckten Hang herunterbrausen, wirklich tricky wird es allerdings erst, wenn man sich einen Barhocker unter den Hintern klemmt. Um denen zu helfen, die sich selbst nicht helfen können, stürzen sich die Einwohner der US-Kleinstadt Drummond im Bundesstaat Wisconsin jedes Jahr in einem riesigen Spektakel mit ihren abenteuerlich umgebauten Barhockern den Hügel herunter. Inzwischen ist das Barhocker-Rennen sogar weit über die Kleinstadt hinaus bekannt und zieht jeden Februar Tausende von Besucher in die Stadt. Seit einiger Zeit gibt es in der ganzen Region von Wisconsin, Minnesota und Michigan Nachahmer-Rennen, die alle Geld für den guten Zweck sammeln.

TOP 4 - Paintball-Shooting

21.000 Kinder sterben jedes Jahr an Armut und daraus resultierender Unterernährung oder Krankheiten. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat sich Matt Jones, der Geschäftsführer von " Povery Resolutions", im Jahr 2013 eine ganz besondere - und vor allem schmerzhafte - Aktion einfallen lassen. Unglaubliche 21.000 Mal ließen sich Matt und vier seiner Freunde von mehreren Paintball-Kanone abschießen, um die schockierende Zahl möglichst eindrücklich zu illustrieren.

TOP 3 - Justin-Bieber-Qual

Wie sammelt man am besten Geld für eine neue Cafeteria und neue Kunsträume? Ganz klar - indem man die Mitschüler tagelang mit Justin Biebers Song "Baby" aus den Lautsprechern quält. So passiert in der Evanston Township High School im US-Bundesstaat Illinois im Jahr 2011. Der perfide, aber letztlich geniale Plan: Die Organisatoren würden den Song erst abdrehen, wenn die Mitschüler ausreichend Geld für die neuen Räume gespendet hätten. Eigentlich hatte man eine ganze Woche eingeplant um die 954 Euro zu sammeln, da die akustische Qual allerdings so furchtbar gewesen sein muss, war das Geld innerhalb von drei Tagen in der Kasse.

TOP 2 - Brüste-Betatschen-Event

Was die Amerikaner mit ihren gratis Lapdances können, das können die Japaner ja schon lange und setzen dem ganzen Nackedei-Gaga-Spenden noch das Krönchen auf. Der japanische Pornosender "Paradise TV" hat im Jahr 2012 die große Brüste-Drücken-Spendensammlung veranstaltet. Um den Verein "STOP!AIDS" im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids zu unterstützen, hat der TV-Sender ein 24-stündiges Event veranstaltet, das live im Internet übertragen wurde. Um die Brüste von einer von insgesamt zehn japanischer Pornodarstellerinnen anfassen zu dürfen, mussten sich die grapschfreudigen Japaner vorher mit ihrer Spende registrieren. Wollte man die Brüste von mehreren Darstellerinnen berühren, musste man natürlich auch mehr als einmal spenden.

TOP 1 - Rosenkohl den Berg hochrollen

Durchgeknallter geht es wohl kaum: Der Brite Stuart Kettell kam 2014 tatsächlich auf die verrückte Idee für den guten Zweck ein Stück Rosenkohl auf den höchsten Berg in Wals, den 1085 Meter hohen Mount Snodwon, zu rollen. Allerdings nicht mit dem Fuß oder der Hand, sondern mit seiner Nase! Schon seit knapp einem Jahrzehnt sammelt der 49-Jährige mit verrückten Aktionen Geld für die Macmillan Krebs Stiftung und hat zum Beispiel bereits einen 800-Kilometer-Lauf nur auf Stelzen bewältigt. Insgesamt vier Tage und 22 zerstörte Rosenkohlröschen später kam Kettell tatsächlich auf dem Gipfel an und hatte am Ende 5.000 Euro für die Krebsstiftung gesammelt.

Auch ihr wollt helfen?

Seid auch Ihr jetzt auf den Geschmack gekommen und habt schon eine ganze verrückte Spendenaktion im Kopf, dann meldet Euch bei Radio Hamburg Hörer helfen Kindern und unterstützt Hamburgs Kinder in Not mit Eurer Aktion

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