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Radio Hamburg

Nach Kokain-Fund in Grillkohle

Die schrägsten Drogen-Verstecke

Hamburg, 09.10.2015
RHH - Expired Image

In diesem süßen Teddybär worden Drogen geschmuggelt.

Kriminelle lassen sich ja immer wieder was Neues einfallen, um Schmuggel-Ware zu transportieren. Gerade in Hamburg: Kokain in Grillkohle.

Das Zollfahndungsamt Hamburg hat im Hamburger Hafen rund 80 Kilogramm Kokain in Grillkohle entdeckt. Ein echt ungewöhnliches Versteck. Immer wieder taucht Schmuggel-Ware in ausgefallenen "Verpackungen" auf. Ob in getarnten Möbel-Transporten, verbaut in Autoteile oder sehr gefährlich im menschlichen Körper - alles ist möglich. Übrigens jetzt auch zu Halloween - Drogen in Kürbisse (passiert in Kanada).

Wir haben für Euch mal die verrücktesten Schmuggel-Verstecke zusammengesucht. Meist handelt es sich um Drogen, da größere Hehler-Ware natürlich schlechter zu tarnen ist. Wir ziehen übrigens den Hut vor allen Zollfahndern und Beamten, die den Schmugglern auf die Spur gekommen sind und die Verstecke aufgedeckt haben.

Schräg!

Verrückte Drogen-Verstecke

  • Im März 2017 nahm der österreichische Zoll Schmuggler fest, die drei Kilo Heroin und 15 Kilo Morphin in Feuerlöchern transportieren wollten.

  • Priscilla Pena und Michelle Blassingale wurden am 2013  bei der Einreise am New Yorker Flughafen verhaftet. Sie trugen sechs Kilo Kokain auf sich, verpackt in Alufolien und als Windel am Körper gebunden. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne de Drogen-Spürhunde gemacht.

  • 2013 versteckte ein Frau in ihrem falschen Babybauch zwei Kilogramm Kokain.

  • 2014 wurden in Sydney zwei Männer verhaftet, die Heroin und Chrystal Meth im Wert von rund 60 Millionen Euro in Tiefkühl-Fisch geschmuggelt hatten.

  • Ein Mann wollte Drogen nach Spanien schmuggeln und er machte bei den Beamten auf Sunnyboy und arbeitet die Drogen ins Innenleben seiner 5 Surfbretter ein. Aber auf dieser Welle schwammen die Zollbeamten nicht mit und nahmen die Bretter auseinander.

  • Besonders clever wähnten sich Schmuggler als sie 45 Kilogramm reines Heroin als Schnüre in Teppiche einwebten.

  • Sie wirken unschuldig, süß und knuddelig: Kuscheltiere. Doch in ihnen steckt manchmal ganz heiße Ware.

  • Den Schmuggel riecht garantiert keiner - dachten sich diese Kriminellen. Sie versteckten die Drogen in einem stinkenden Misthaufen von Schweinen. 1 Tonne sollte somit geschmuggelt werden - die Beamten hatte aber ein gutes Näschen.

  • In Würzburg hat sich eine ganze Familie eine weiße Nase im Drogengeschäft verdient. Sie hat das weiße Pulver in Hack und Brotteig versteckt, tiefgefroren und verkauft.

  • Ein Tscheche wollte 15 Gramm Marihuana nach München schmuggeln und hat es in eine Wachskerze eingegossen. Aber auch den Zollbeamten ist ein Licht aufgegangen...

  • 320 Kilogramm Kokain fanden Zollbeamte in Holzbretter eingearbeitet. Kleine Hohlräume waren in die Bretter gefräst worden.

  • 500 Gramm Kokain wurden in einem Motorrad-Bildband versteckt. Der Stoff wurde gepresst und zwischen den Seiten versteckt.

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