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Radio Hamburg

Das war knapp!

Drohne und Airbus kollidieren beinahe bei Landeanflug

München, 06.08.2016
Drohne, Flugzeug

Eigentlich dürfen Drohnen eine Flughöhe von 100 Metern nicht übersteigen. Dieses Flugobjekt hielt allerdings in 1.700 Metern auf.

Beim Landeanflug eines Lufthansa-Airbus auf dem München Flughafen kam es zu einer gefährlichen Begegnung mit einer Drohne - und das in 1.700 Metern Höhe.

Schrecksekunde über den Wolken! Beim Landeanflug eines Lufthansa-Airbus kam es fast zu einer gefährlichen Begegnung mit einem anderen Flugobjekt. Doch war dies nicht etwa ein anderes Flugzeug oder ein Vogel-Schwarm, sondern eine Drohne. Das war knapp! Denn beinahe wären Drohne und der mit mehr als 110 Passagieren besetzte Airbus kollidiert – und das in rund 1.700 Metern Höhe. Die mit vier Rotoren ausgestattete Drohne sei nur etwa zehn Meter neben der rechten Flügelspitze des Airbus unterwegs gewesen. Im Falle einer Kollision wäre die Sicherheit der Passagiere erheblich gefährdet gewesen, betonte die Polizei.

"Drohnen gefährlicher als Vögel!"

Eine Annäherung an Luftfahrzeuge aller Art sei "nicht nur überaus gefährlich, sondern auch verboten. Eine Drohne hat da nichts zu suchen", betonte Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty. Drohnen können nach Expertenmeinung ein Triebwerk im schlimmsten Fall in Brand setzen. "Drohnen sind gefährlicher als Vögel", sagte Axel Raab, der die Pressestelle der Deutschen Flugsicherung leitet. Eine Drohne sei aus Kunststoff und Metall und könne daher unter Umständen einen größeren Schaden im Triebwerk anrichten. "Das Flugzeug kann zwar auch mit einem Triebwerk weiterfliegen, aber es hat nicht umsonst zwei Triebwerke. Das ist auf jeden Fall sicherer." Die maximale Flughöhe von Drohnen darf 100 Meter nicht übersteigen. Die Ermittlungen gegen den Drohnenpiloten laufen, bisher allerdings ohne Ergebnisse.

(jmü/dpa)

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