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Radio Hamburg

Rooftop-Climbing

Diese Jungs sorgen für atemberaubende Bilder

Rooftopper

Für ein Foto oder ein Video riskieren diese Menschen alles: Sogenannte "Rooftopper" steigen ungesichert auf die höchsten Bauwerke – und riskieren dabei ihr Leben.

Vadim Makhorov und Vitaliy Rasjalov sind berühmt – zumindest in der Szene der "Rooftopper". Sie steigen auch auf die höchsten Wolkenkratzer, und das, ohne irgendeine Sicherung. In ihrem neusten Video erklimmen sie den Shun-Hing-Tower in Shenzhen in China, natürlich wieder ungesichert. Dieser Trend ist nicht nur lebensgefährlich, sondern auch illegal. Was den Reiz natürlich nicht geringer macht. Das Ziel sind spektakuläre Fotos und Videos, die dann auf Internetplattformen wie Instagram und Youtube veröffentlicht werden.

Vom Kölner Dom bis zum Shanghai Tower

Die beiden "Fotografen und Extremsportler", wie sich "Rooftopper" oft bezeichnen, haben inzwischen so einige Bauwerke bestiegen. Unter anderem den Kölner Dom, die Cheops-Pyramide und den Shanghai Tower. Auch vor der Statue "Cristo Redentor" in Rio de Janeiro machten sie nicht halt. Für manch einen Aussteiger hat das allerdings wenig mit Kunst oder Fotografie zu tun – sondern eher mit Wahnsinn und der Sucht nach Aufmerksamkeit. Außerdem verkauft sich Gefahr immer gut. Das beweisen schließlich auch die Klicks auf verschiedenen Plattformen.

 

Blick vom "Cristo Redentor"


Einmal auf die Spitze des Eiffelturms:

 

Ein Blick auf den Time Square in Manhatten:


Der Trend kann einen sehr hohen Preis haben und fordert bei diesem Risiko natürlich auch immer wieder Opfer. So ist ein 20-jähriger "Rooftopper" in der Silvesternacht in New York 52 Stockwerke in die Tiefe gefallen. Er wollte mit einem Freund von einem Hotel Panorama-Aufnahmen der Stadt machen. 

Hier könnt Ihr Euch das Video von ihrem letzten Trip auf den Shun-Hingh-Tower in Shenzhen anschauen: 

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