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Radio Hamburg

Mensch der Zukunft

"Graham" wäre hässlich, aber sehr robust

Melbourne, 21.07.2016
Graham 1

So könnte ein Mensch der Zukunft aussehen.

Ein Experten-Team hat einen Körper entwickelt, der perfekt wäre, um Autounfälle zu überstehen. Praktisch, aber optisch ziemlich abstoßend.

Drei Fachleute aus Australien haben sich zusammengetan und die Skulptur eines menschlichen Körpers nach aktuellen Forschungsergebnissen und ihren Vorstellungen so angepasst, dass er besser geeignet wäre, um Autounfälle zu überstehen. Menschen könnten eines Tages so aussehen, im Moment ist es aber einfach nur ein Kunstwerk, das dazu animieren soll, vorsichtig zu fahren. Schließlich sehen wir alle ganz normal aus, zum Glück.

Hufe statt Füße

Denn wenn man sich "Graham", so der Name der Skulptur, ansieht, muss man feststellen, dass er wirklich sehr hässlich ist. Alle Veränderungen, die die drei an seinem Körper vorgenommen haben, dienen dem Zweck, dass er auf natürlichem Wege besser gegen den Aufprall geschützt ist. So hat Graham beispielsweise keinen Hals mehr und läuft auf Hufen statt auf Füßen. Wir haben für Euch die Modifizierungen im Überblick zusammengestellt:

Gehirn

Bei einem Autounfall bewegt sich das Gehirn im Schädel so sehr hin und her, dass Synapsen zerstört werden. Graham bekam einen dickeren Schädel, der einen Teil der Erschütterung auffangen soll. Flexible Bänder und Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) schützen das Gehirn zusätzlich.

Schädel

Auch die Schädeldecke schützt das Gehirn. Bei Graham ist sie wie ein Helm konstruiert. Natürliche Knautschzonen darin schützen das Gehirn ebenfalls.

Gesicht

Das Gesicht von Graham ist eher flach. Die Nase musste verschwinden, da sie bei Frontalzusammenstößen doppelt ungünstig ist: Zum Einen wird die Nase selbst zerstört, zum Anderen zerstört sie aber, wenn sie nach innen gedrückt wird, die Nasennebenhöhlen und andere sensible Bereiche hinter den Wangenknochen.

Hals

Die Wirbel im Bereich des Halses sind besonders gefährdet, da sie bei der Vorwärtsbewegung bei einem Autounfall zuerst überbeugt und dann bei der Rückwärtsbewegung überstreckt werden. Folglich hat man bei Graham oberhalb des Rückens fünf weitere Rippen hinzugefügt.

Brustkorb

Der Brustkorb ist von Natur aus schon ein guter Schutz für die inneren Organe. Bei Graham wurden die vorhandenen Rippen lediglich verstärkt. Die Idee war, generell eher das Prinzip eines Airbags aufzugreifen als das einer Rüstung. Die Hautfalten führen diesen Gedanken fort.

 

Haut

Zwar entstehen, wenn die Haut zerstört wird, meist keine lebensgefährlichen Verletzungen. Trotzdem wurde auch die Hautstruktur angepasst; sie wurde dicker und hartnäckiger.

Knie

Die Knie können sich in alle Richtungen drehen und sind biegsam.

Beine und Füße

Der untere Bereich der Beine und die Füße sind hufartig geformt. Das ist sinnvoll, damit man als Passant die Möglichkeit hat, einem fahrenden Auto auszuweichen, indem man wegspringt und so einen Unfall verhindert.

 

Noch mehr Bilder und Infos findet Ihr auf der Website von Towards Zero.

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