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Radio Hamburg

Zoo-Drama in den USA

Vierjähriger stürzt in Gorilla-Gehege

Cincinatti, 29.05.2016
Zoo, Junge, Gorilla

Weil das Zoo-Personal sich nicht anders zu helfen wusste, erschossen sie den knapp 200 Kilogramm schweren Silberrücken, um das Kind aus dem Gehege zu retten.

Was für ein Drama! Ein kleiner Junge stürzt ins Gorilla-Gehege, ein ausgewachsener Silberrücken packt ihn sich. Der Zoo greift zu drastischen Mitteln!

Es müssen die schlimmsten Minuten im Leben der Mutter des kleinen Jungen gewesen sein! Ein Vierjähriger ist in einem Zoo der US-Großstadt Cincinnati in das Gehege eines ausgewachsenen Gorillas gefallen. Das Tier packte den Kleinen und zog ihn immer wieder hin und her. Weil das Risiko zu groß war und die Zoomitarbeiter keine andere Lösung finden konnten, wurde der Silberrücken schließlich erschossen. Zoodirektor Thane Maynard zeigte sich erschüttert. Der Bereich mit dem Gorilla-Gelände wurde bis auf weiteres für Besucher geschlossen. Der Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht. Über seinen Zustand machte der Zoo keine Angaben, Medienberichten zufolge war er aber nicht lebensbedrohlich verletzt worden und soll sich auf dem Weg der Besserung befinden.

Dramatische Szenen im Gorilla-Gehege

Wie konnte es zu dem Vorfall kommen?

Der Junge hatte sich am Samstag (28.05) zunächst durch das Schutzgeländer gezwängt und war daraufhin mehrere Meter tief in die Affengrube gestürzt. Zwei weibliche Gorillas konnten noch rechtzeitig aus dem Gehege geholt werden, der knapp 200 Kilogramm schwere männliche Silberrücken blieb allerdings drinnen.

"Ein rundum schrecklicher Tag"

Die Entscheidung der alarmierten Sicherheitskräfte zum Abschuss des seltenen Tieres sei schwierig, aber richtig gewesen, weil sie dem Jungen damit das Leben gerettet hätten. "Das Kind wurde nicht angegriffen, aber es hätten alle möglichen Dinge passieren können", erklärte Zoodirektor Maynard. "Er war ganz sicher einem Risiko ausgeliefert." Es sei einfach "ein rundum schrecklicher Tag" gewesen. Ein Betäubung des Tieres wäre nicht infrage gekommen, da der Effekt zu langsam eingesetzt hätte. Im Netz und in den sozialen Medien wird der Vorfall wild kommentiert und diskutiert. Viele User kritisieren den Abschuss und das Verletzten der Aufsichtspflicht der Eltern des Vierjährigen.

(jmü/dpa)

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