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Radio Hamburg

Fakten über den hässlich-süßen Maulwurf

Wir lieben den Sternmull!

Chicago, 24.04.2017
Sternmull

Der Sternnasenmull ist unser Tier der Woche. We love <3

Endlich tritt er ins Rampenlicht, der Sternmull. Eher unter Tage wagt er sich ans Licht und Forscher haben sensationelle Fakten über ihn veröffentlicht.

Es gibt so Tierchen, von denen ahnt man gar nicht, dass es sie gibt und wenn man sie dann sieht, glaubt man nicht, dass sie wirklich sooo aussehen. Das ist mir gerade mit dem Sternmull (auch Sternnasenmaulwurf genannt) passiert. Meine Gefühle schwanken zwischen Mitleid und Muttergefühlen (also weil man ihn beschützen will).

Tier der Woche

Mit seinen 22 Hautanhängen ist er jetzt in den Mittelpunkt der Tierforschung geraten und Kenneth Catania, US-Biologe, hat sensationell-kuriose Fakten über ihn zusammengetragen. Seitdem schlägt mein und unser Herz für den Sternmull - unser Tier der Woche : )

Lustige Fakten

Hallo, Sternmull!

  • Sternmulle können Futter (meist Käfer) in weniger als zwei Zehntel einer Sekunde identifizieren und auffressen, ihre Entscheidung, ob etwas fressbar ist oder nicht, fällt in acht Millisekunden.

  • Das charakteristische Sternorgan an der Schnauze der Maulwürfe besitzt mehr als 100 000 Nervenfasern - fünfmal mehr als es für den Tastsinn in der menschlichen Hand gibt.

  • Der Stern ist das empfindlichste bei Säugetieren bekannte Tastorgan.

  • Sternmulle sind fast blind. Wenn die etwa 50 Gramm wiegenden Tiere durch ihre Gänge kriechen, «schauen» sie sich mit ihrem Nasenstern um, indem sie ihn unermüdlich und rasend schnell bewegen - so schnell, dass die Tentakel für menschliche Beobachter kaum mehr zu erkennen sind.

  • Es wurde nachgewiesen, dass Sternmulle unter Wasser Luftbläschen ausstoßen und sie wieder durch die Nase einatmen, um nach Beute zu schnüffeln, das machte sie zu den ersten bekannten Säugetieren, die unter Wasser riechen können.