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Radio Hamburg

Vicco von Bülow ist gestorben

Loriot ist tot!

Loriot, Vicco von Bülow

Deutschland hat einen großen Humoristen verloren. Loriot alias Vicco von Bülow ist gestorben.

Berlin - Der deutsche Humorist Loriot, der mit bürgerlichem Namen Vicco von Bülow hieß, ist tot. Er starb am Montag in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche, wie der Diogenes Verlag am Dienstag (23.08.2011) mitteilte. Er wurde 87 Jahre alt.

Seine besten Sketche: So wird Loriot uns in Erinnerung bleiben

Einer der größten Humoristen Deutschlands ist von uns gegangen

Seine zahlreichen Sketche sind legendär - etwa die Nudel im Gesicht beim verpatzten Rendezvous, der missglückte Auftritt des Lottogewinners Erwin Lindemann oder die Cartoons "Herren im Bad" und "Das Frühstücksei". Auch seine beiden Kinofilme "Ödipussi" (1988) und "Pappa ante portas" (1991) begeisterten Millionen Menschen.
Loriot wurde zunächst mit Zeitschriften-Cartoons und Knollennasenmännchen bekannt. Später kamen die Fernseh-Sketche, etwa in der ARD-Serie «Loriot I-VI» (Erstausstrahlung 1976-1979), hinzu. In Sketchen wie über die Familie Hoppenstedt trat Loriot meist selbst als wandlungsfähiger Schauspieler hervor, oft mit seiner bereits 2007 gestorbenen Kollegin Evelyn Hamann.

Manche nannten den aus Brandenburg an der Havel stammenden Offizierssohn, dessen Vorfahren am Hof von Friedrich dem Großen verkehrten, auch den "Karl Valentin des Cartoons und der Fernsehunterhaltung" oder "Deutschlands komischste Figur". Auf jeden Fall war Loriot, der sich nach dem französischen Wort für das Wappentier seiner Familie benannte (loriot = Pirol), einer der populärsten Deutschen. In Umfragen nach der Beliebtheit kam er regelmäßig auf einen der vordersten Plätze.  (dpa)