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Radio Hamburg

Entlassung

Guttenbergs letzter Einsatz

Christian Wulff hat zu Guttenberg im Schloss Bellevue die Entlassungsurkunde überreicht.

Berlin - Zwei Tage nach seiner Rücktrittserklärung hat Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) das Verteidigungsministerium an Thomas de Maizière (CDU) übergeben. Der Wechsel an der Ministeriumsspitze wurde am Donnerstagmittag mit militärischen Ehren vollzogen.

Bei der feierlichen Zeremonie am Bendlerblock in Berlin schritten Guttenberg und de Maizière die Ehrenformation des Wachbataillons ab. Anschließend legten sie einen Kranz am Ehrenmal der Bundeswehr nieder.

Zuvor hatte Guttenberg seine Entlassungsurkunde von Bundespräsident Christian Wulff erhalten. De Maizière erhielt gleichzeitig seine Ernennungsurkunde. Der CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich ist neuer Innenminister.

Als Konsequenz aus der Plagiatsaffäre erklärte Karl-Theodor zu Guttenberg am Dienstag (01.03.2011) seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern.

Ermittlungen gegen Guttenberg

Entlassungsurkunde in der Tasche, Immunität aufgehoben - jetzt wird gegen Karl-Theodor zu Guttenberg ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Hof will gegen den 39-Jährigen mutmaßlichen Textdieb ein Verfahren aufnehmen. "Das Verfahren wird eingeleitet, da gibt es kein wenn und aber", heißt es bei der Staatsanwaltschaft. Wie lange die Ermittlungen dauern werden, sei schwer vorherzusagen. Gegen zu Guttenberg sind inzwischen mehr als 80 Anzeigen eingegangen. Es geht um mögliche Untreue und mögliche Verletzungen des Urheberrechts.

Weil zu Guttenberg jetzt auch sein Bundestagsmandat abgelegt hat und damit seine Immunität aufgehoben ist, kann die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermitteln.